Grünen ist energetische Sanierung ihrer Geschäftsstelle zu teuer
Grünen ist energetische Sanierung ihrer Geschäftsstelle zu teuer
Datum: 18.02.2019 - 10:34 Uhr
Tagtäglich propagieren die Grünen die Energiewende und weisen darauf hin, dass mit der energetischen Sanierung von Häusern und Wohnungen die ideologisch vorgegebenen Energieziele erreicht werden könnten. Katrin Göring-Eckhardt hat genau diesen Aspekt aktuell in ihrer Attacke gegen die Erdgaspipeline »Nordstream 2« angeführt. Würde man alle Wohnungen und Häuser energetisch sanieren, so KGE, benötigte Deutschland weder das Gas aus Russland noch Flüssiggas aus den USA. Außerdem würde auch der Ausstoß von Schadstoffen deutlich reduziert.
Doch bei der Umsetzung dieser hehren Ziele folgen die Grünen nicht einmal in ihren Reihen den eigenen Worten. Das Kreisbüro der Grünen in Mölln, gleichzeitig auch Wahlkreisbüro des Bundestagsfraktionsvize Konstantin von Notz, ist laut Zeitungsbericht der »LN« ein eneregiepolitisches Wrack. Eine ganzheitliche enegetische Sanierung sei sehr teuer, heißt es in dem Bericht weiter. Für die Grünen offensichtlich zu teuer. Denn: aus finanziellen Gründen haben sie auf wesentliche Teile der energetischen Sanierung zur Kohlendioxideinsparung verzichtet.
Wäre das Gebäude komplett saniert worden, so wären diese Saneirungskosten in Höhe von elf Prozent auf die Miete umgelegt worden - so wie sie jedem Durchschnittsmieter in diesem Land nach Sanierung seiner Wohnung auferlegt wurden. Doch anders als der Durchschnittsmieter, der sich gegen eine solche Zwangssanierung nicht wehren konnte (und damit auch nicht gegen die Mieterhöhung), verweigern sich die Grünen dieser Sanierung. Um Geld zu sparen, blasen sie weiterhin Schadstoffe im erhöhtem Maße in die Umwelt.
Ach ja, die anderen Wohnungen in dem Haus wurden alle zwangssaniert. Als Folge davon müssen die betroffenen Mieter jetzt eine um 15 Prozent höhere Miete entrichten. Nur die Grünen nicht. Die predigen einmal mehr Wasser und saufen Wein.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment