Grüne stellen Zeichen auf Krieg
Grüne stellen Zeichen auf Krieg
Datum: 10.05.2022 - 12:46 Uhr
Der Krieg der Kulturen (im englischen »Clash of cultures«) ist keine Erfindung der Jetzt-Zeit. Schon in den späten 1980er-Jahren wurde dieser Begriff noch unter dem Eindruck des Kalten Krieges kreiiert und fand schnelle Verbreitung. Die ersten Bücher, die sich intensiv mit diesem Thema befassten, kamen Mitte der 1990er-Jahre auf den Markkt, so zum Beispiel »Kampf der Kulturen« von Samuel Huntington 1996 oder »Epochenwechsel« von Rolf Peter Sieferle 1998. Was beide Autoren aber kaum für möglich gehalten haben, ist, dass die Realitäten in der Gegenwart ihre damaligen mitunter als düster zu bezeichnenden Worte längst ein- und überholt haben.
Derzeit tobt eine Auseinandersetzung zwischen zwei sich im Grundsatz widersprechenden Sichtweisen, die sich als eine Art Stellvertreterkrieg in der Ukraine manifestiert. Auf der einen Seite steht die Propaganda des Universalismus, eine angeblich bunte Welt, die aber frei von jeglichem Individualiusmus und eigenständigem Denken ist. Der Mensch wird zum uniform denkenden und handelnden »Etwas« herabgewertet, dass sich an kleinen Belohnungen erfreut, die es dafür erhält, wenn es so funktioniert, wie die Machthaber es von ihnen fordern.
Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die sich gegen diese regenbogenbunte Bewegung stemmen, gegen diesen universalistischen Zeitgeist, und die traditionellen Werte wie Familie, Glauben und Identität verteidigen.
In der Ukraine treffen diese Gegensätze aufeinander. Der vom »Wertewesten« finanzierte und ins Amt gehobene Schauspieler Selesnkij, der die kunterbunte Weltansschauung repräsentiert, auf der einen Seite; der traditionsbewusste, konservativ aufgewachsene und eingestellte Putin, dem Begriffe wie Familie, Ehre, Glauben, Identität und Bewusstsein zum eigenen Volke wichtiger sind als eine alles umfassende globale neue Weltordnung auf der anderen Seite.
Hier in Deutschland gehören insbesondere die Grünen zu den glühenden, fast schon militant zu bezeichnenden Verfechtern der »wir sind alle so schön bunt«-Politik. Ausgerechnet die, deren Motto einst lautete, dass man ohne Waffen Frieden schaffen könne, mutieren nun zur größten Kriegstreiberpartei im Land. Nicht etwa, weil sie sich selbst in die erste Reihe stellen wollen; dazu fehlt ihnen der Mumm.
Aber sie wollen die Regenbogen-Kultur-Revolution umsetzen; um jeden Preis. Und wenn es dazu eines Atomkriegs bedarf, dann ist es den Öko-Faschsiten und LQBTGETC-Vertretern auch recht. Hauptsache, die traditionellen Werte sind abgeschafft. Selbst wenn sich dadurch die Menschheit selbst ausrottet.
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