Grüne profitieren in Umfragen von sehr wohlwollender Berichterstattung in den Medien

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Grüne profitieren in Umfragen von sehr wohlwollender Berichterstattung in den Medien
Datum: 21.02.2019 - 11:33 Uhr

Dei Umfragewerte der Grünen sind nach wie vor auf einem für die Partei sehr hohem Niveau. Doch diese Werte entsprechen weder dem inhaltichen Vermögen der Partei noch der Realität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Allenbach Instituts. Viel mehr seien sowohl die sehr wohlwollende Berichterstattung in den Medien wie auch die überdurchschnittlich hohe Präsenz der Grünen in politischen Talkshows ausschlaggebend für die aktuell hohen Popularitätswerte.

Dabei sei die tatsächliche Beliebtheit der Grünen weitaus geringer als es die Gesellschaft derzeit empfindet. Die Studie, die bei der FAZ hinter einer Bezahlschranke vorgestellt wird, stellt noch weitere Thesen bezüglich des gegenwärtigen Hochs der Grünen auf. So sei das Parteiprofil der Grünen gegewärtig weitaus blasser als es zu Zeiten weitaus schwächerer Umfragewerte oder gar schwächerer Wahlergebnisse war. Inhaltlich können die Grünen nicht einmal die eigenen Anhänger überzeugen. Bei entsprechenden Anfragen nach der Begründung, was ihnen an der eigenen Partei gefällt, kamen lediglich sehr allgemein gehaltene Aussagen. 

Die Fehltritte einiger Protagonisten der Grünen (Habeck und die sozialen Medien, Schulze und die Vielfliegerei, Roth und die 40.000 Toten in Afghanistan und so weiter) scheinen in den Umfragen keine Auswirkung auf die Popularität der Partei zu haben. Doch ob sich diese Form der Popularität auch tatsächlich am Wahltag in Stimmen umwandeln wird, ist mehr als zweifelhaft. Dazu stecke zu wenig Substanz in den Grünen, so ein Aspekt der Studie.

Sven von Storch

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