Grüne mit Enkeltrick bei Wahlplakaten

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Grüne mit Enkeltrick bei Wahlplakaten
Datum: 04.09.2023 - 10:29 Uhr

Die Landtagswahl in Bayern rückt immer näher und bei einigen Parteien und ihrern Vertretern geht in der Zwischenzeit der Panikmodus um. Der Söder tritt und beißt wegen der Causa Aiwanger um sich, der Aiwanger selbst geht jetzt in die Offensive gegen diese aus seiner Sicht Schmutzkampagne. SPD und FDP fordern aus dem Hintergrund rückhaltose Aufklärung - weil sie in Bayern sonst auch nichts zu melden haben. Und die Grünen kommen jetzt mit einer »ganz besonderen« Wahlkampfkampagne um die Ecke.

Auf den Wahlplakaten sieht man Schulkinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die darum bitten, dass Mama, Papa, Oma oder Opa für sie wählen sollen. Das hat schon etwas von den betrügerischen Enkeltricks, wo angebliche Enkel sich bei ihren Großeltern melden und von denen einen Gefallen einfordern, meistens Geld. Regelmäßig warnt die Polizei vor solchen Betrugsversuchen, aber noch immer fallen Menschen darauf herein. Anschließend sind Geld und Enkel selbstverständlich weg.

Dieses Mal geht es allerdings nicht um Geld, sondern darum, dass die »Eltern« oder »Großeltern« ihre Stimme den Grünen geben. Der Effekt dürfte aber der selbe sein: nach der Wahl sind Stimme und Enkel ebenfalls weg.

Was neben der Geschmacklosigkeit der Aktion ganz besonders auffällt, ist die Tatsache, dass die migrations-bejahenden und -fördernden Grünen ausschließlich hellhäutige Kinder abgelichtet haben. Kein einziges abgelichtetes Kind ist stark pigmentiert, ist arabischer oder nordafrikanischer Herkunft. Mit viel Phantasie könnte man den beiden Kindern mit braunen Augen einen kleinen südländischen Touch zuordnen, aber der rothaarige Junge und das blonde Mädchen entsprechen kaum noch der Realität auf Deutschlands Straßen.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum die Grünen nicht die Kinder der Leute abbilden, für die sie sich doch sonst so stark machen?

Sven von Storch

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