Grüne_ Klimapass als Migrationsdokument
Grüne_ Klimapass als Migrationsdokument
Datum: 22.11.2018 - 10:46 Uhr
Es scheint keine noch so abstruse Idee zu geben, die den Grünen zur Durchsetzung ihrer Ideologie der Zerstörung der gewachsenen sozialen Strukturen nicht einfiele. Der neueste Vorschlag lautet, dass die Bewohner der Regionen, die durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sind, von den Industrieländern ausgestellte »Klimapässe« erhalten sollen. Den Empfängern dieser Pässe wird auf diese Art und Weise quasi die Staatsbürgerschaft des ausstellenden Landes übertragen, der Passinhaber kann seine Heimat verlassen und ungehindert in das Ausstellungsland einwandern - und zwar als gleichberechtigte Staatsbürger zu der dort seit Generationen lebenden Bevölkerung.
Auf Nachfrage, so berichtet es die »Zeit«, versuchten die Grünen ihren Vorstoß zu relativieren: es würde sich vermutlich nur um eine kleinere Anzahl von Menschen handeln, die davon betroffen seien. Allerdings sind es die selben Grünen, die bei einer Vielzahl von Gelegenheiten auf die Gefährdung fast aller polynesischer Staaten durch die steigenden Meeresspiegel verweisen. Sicher, die Einwohnerzahlen von Nauru und Tuvalu sind mit 14.000 respektive 12.000 Menschen recht überschaubar. Eine solche Migrantenzahl kompensiert Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken.
Aber auch Staaten mit deutlich höherer Einwohnerzahl sind in ihrem Bestand bedroht: auf den Solomonen leben über 600.000 Menschen und auf Fidschi bewegt sich die Bevölkerungszahl in Richtung Millionengröße. Zählt man jetzt noch die ganzen kleinen Inselstaaten in Polynesien sowie die in anderen Regionen der Erde bedrohten Inseln wie die Bahamas oder die Malediven hinzu, liegt die Zahl der unmittelbar oder mittelbar betroffenen Menschen schnell bei deutlich über 2,5 Millionen. Das ist dann doch weit entfernt von dem Begriff »kleinere Anzahl«.
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