Gründung der WerteUnion als Partei auf den Weg gebracht
Gründung der WerteUnion als Partei auf den Weg gebracht
Datum: 23.01.2024 - 10:40 Uhr
Die WerteUnion wurde 2017 von Mitgliedern der Unionsparteien gegründet, die den von Merkel eingeschlagenen Links-Kurs vor allem der CDU nicht länger mittragen wollten. Die WerteUnion wurde als eigenständiger Verein gegründet, der zwar den Unionsparteien nahestand, aber in keiner Form weisungsgebunden oder abhängig von den beiden Parteien war. Ganz im Gegenteil, die Mitglieder der WerteUnion fielen schon früh dadurch auf, dass sie scharfe Kritik an Merkel und ihrer Politik übten.
Am vergangenen Wochenende kündigte der Vereinsvorsitzende, der von Merkel unter dubiosem Vorwand geschasste ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, die »Gründung einer konservativ-liberalen Partei«. Bei einer Vereinsversammlung in Erfurt wurde dieser Beschluss mit großer Mehrheit getroffen, so Maaßen gegenüber der Presse. Man werde mit allen Parteien zusammenarbeiten, die »zu einer Politikwende in Deutschland« bereit seien, wird er in einem Beitrag der Tagesschau zitiert.
Genau diese Positionierung sorgt dafür, dass die Hass- und Hetzwelle gegen die noch nicht einmal als Partei existierende WerteUnion von Altparteienvertretern und der linken Journaille angeworfen wird. Merz und Kretschmer grenzen sich gleich lauthals zur WerteUnion ab, per Zwangsabgabe finanzierte Schreiberlinge schwafeln von angeblich »gekränkten Machtmenschen« oder fabulieren von angeblichen »Crash-Propheten mit Reichsbürger-Kontakten«.
Die Fakten sind, dass den Altparteien beim Blick auf die Umfragewerte ein bestimmter Körperteil auf Grundeis geht. Das politisch ganz linke Spektrum (mehrfach umbenannte SED, die Öko-Sozialisten und die Spezialdemokraten) verliert Stimmen an das BSW. Die Unionisten verlieren nun Stimmen an die WerteUnion. Die FDP ist nach den drei Landtagswahlen im kommenden Herbst dort ohnehin von der politischen Landkarte verschwunden und die AfD steigt von einem Umfragehoch zum nächsten. Die Zeit ist reif für einen politischen Umschwung. Der scheint im kommenden Herbst mit dem neuen Bild der Parteienlandschaft in Deutschland möglich. Davor bibbern die Altparteienvertreter und ihre linientreue Journaille. Und deshalb hetzen sie, was die Finger hergeben.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment