Griechenland warnt EU vor Aufnahme der Moria-Brandstifter
Griechenland warnt EU vor Aufnahme der Moria-Brandstifter
Datum: 14.09.2020 - 11:41 Uhr
Während man in Merkel-Deutschland massiv Werbung für die Aufnahme der Migranten aus Moria macht, warnt die griechische Regierung vor vorschnellem Handeln. Es ist klar, so Athen, dass die Feuer in dem Lager von den dortigen Bewohnern selbst vorsätzlich gelegt wurden. Seitens der Verwaltung hatte man aufgrund der entdeckten Corona-Fälle eine Quarantäne verhängen wollen. Damit waren die Migranten nicht einverstanden und hatten zunächst protestiert. Als ihre Proteste nicht zu dem von ihnen angestrebten Resultat geführt haben, haben sie ihre Unterkünfte vorsätzlich entzündet, völlig außer Acht lassend, dass sie damit Gefahr für Leib und Leben der Menschen vor Ort heraufbeschworen haben. Aus der Sicht der griechischen Regierung handelt es sich um Schwerkriminelle, Brandstifter, die leichtfertig in Kauf genommen haben, dass Menschen ums Leben kommen.
Athen warnt die anderen EU-Staaten vor Schnellschüssen bezüglich der Moria-Bewohner. Wenn jetzt Regierungen wie die von Merkel oder Macron im Alleingang die Migranten aufnehmen, belohnen sie diese für ihre Verbrechen. Vor allem aber, so die griechische Regierung, setzen sie ein fatales Zeichen. Sie würden Nachahmungstäter motivieren, ihre Unterkünfte ebenfalls in Brand zu setzen, falls sie mit einer Entscheidung vor Ort nicht einverstanden sind. Dann sei es nicht mehr eine Frage, ob es Tote geben wird; es sei nur eine Frage der Zeit, wann es die ersten Todesfälle geben wird. Die Aufnahme der Migranten aus Moria sei keine Lösung des Problems sondern stelle eine Verschärfung der Lage dar, so die griechische Regierung.
Im Merkel-Deutschland überschlagen sich derzeit Altparteienpolitiker in ihrer Propaganda zur Aufnahme der Migranten aus Moria während die griechische Regierung gleichzeitig mit mehr Polizeipräsenz die Lage in den Griff zu bekommen versucht. Das Vorgehen der deutschen Altparteienpolitiker konterkariert die Bemühungen der Regierung in Athen. Aber das scheint Merkel und Konsorten nicht zu interessieren.
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