Grenzenloses Pharisäertum der superreichen Umwelt-Konferenzteilnehmer

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Grenzenloses Pharisäertum der superreichen Umwelt-Konferenzteilnehmer
Datum: 05.11.2021 - 12:12 Uhr

Von wegen Weltrettung und Klimaschutz, wie es die Konferenzteilnehmer von Glasgow behaupten. Ihre Scheinheiligkeit, ihr Pharisäertum, wird von der britischen Daily Mail eindeutig offenbart. Obwohl die schottische Metropole bestens an das internationale Linienflugnetz angebunden ist, reisten die Konferenzteilnehmer mit über 400(!) Privatjets an, angeführt von der knapp 56 Millionen Euro teuren Gulf Stream von Jeff Bezos.

Auch Prinz Albert von Monaco gehört zu den Privatfliegern, ebenso die Delegation der »Bank of America«, die sich eigenem Bekunden nach ganz besonders intensiv selbst ihres »Engagements für Nachhaltigkeit« rühmt. Wie auch Prinz Charles, der für seinen Flug von Rom ebenfalls einen Privatjet bevorzugte. Die königliche Famile aus Kuwait nutzte ebenso die Bequemlichkeit eines Privatfluges wie die der königliche Familie der Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Daily Mail hat umgerechnet, dass alleine diese 400 Privatflüge für ihren Anflug nach Glasgow einen CO2-Ausstoß von über 13.000 Tonnen generierten. Das ist die gleiche Menge, die statitstisch umgerechnet 1.300 Menschen in einem Jahr generieren. Für den Rückflug fällt noch einmal die gleiche Menge an Schadstoffausstoß an.

Und während die Superreichen in den auf sie wartenden Limousinen zum Konferenzort, ihr Hotel oder zum Abenddinner gebracht wurden, konnten Hunderte von weniger glücklichen Delegierten gar nicht erst nach Glasgow gelangen. Starke Stürme hatten die Bahnverbindungen lahmgelegt und Reisende gezwungen, auf dem Boden des Bahnhofs Euston in London zu schlafen.

Sven von Storch

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