GEZ will sich schon wieder am Bürger bereichern
GEZ will sich schon wieder am Bürger bereichern
Datum: 07.08.2017 - 09:09 Uhr
17,50 Euro muss grundsätzlich jeder Haushalt hierzulande als Rundfunkbeitrag, auch als GEZ bekannt, berappen. 1973 wurde die GEZ gegründet, seit 1976 treibt sie die Zwangsabgabe ein und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. Den ursprünglichen Betrag von zwei DM pro Monat haben die GEZler in der Zwischenzeit vervielfacht und schröpfen die Bürger im Land um über acht Milliarden Euro pro Jahr.
Acht Milliarden Euro pro Jahr von knapp 45 Millionen Konten. Hinzu kommen über 25 Millionen Mahnmaßnahmen (Zahlungserinnerungen, Zahlungsaufforderungen usw.) sowie eine dreiviertel Million mindestens im Zweifel der Rechtmäßigkeit stehende Zwangsvollstreckungen, zu denen unter anderem auch die Kontopfändung oder sogar die Einknastung alleinerziehender Mütter gehören.
Nun steht die nächste Runde des Schröpfens an. Der ARD fallen bis 2020 aufgrund wegbrechender Werbeeinnahmen fast 140 Millionen Euro weg. In jedem wirtschaftlich geführten Unternehmen gehören wegbrechende Einnahmen zum Unternehmensrisiko. Man müsste also sparen oder bessere Produkte anbieten. Nicht aber bei dem per Zwangsabgabe alimentiertem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Da erhöht man ganz einfach die von den Bürgern zu entrichtende GEZ-Pflichtabgabe um einen weiteren Euro und bedient sich aus dem ohnehin knappen Geldbeutel vom »Rentner-Schorsch« oder Mandy, die auch in diesen Sommerferien ihren beiden Kindern nicht einmal ein Wochenende an einem See in Brandenburg bieten kann.
Aus Anlass dieses neuen Griffs ins Portemonnaie der Bürger, die Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF) mit »aller Wahrscheinlichkeit« angekündigt hat, erfährt die Kampagne »GEZ abschaffen« neue Aktualität. Auf der Petitionsplattform »abgeordneten-check.de« können auch Sie sich an dieser Kampagne beteiligen. Mehr als eine halbe Million Einzelpetitionen wurden bereits versendet. Link anklicken, Petition online zeichnen und ab dafür.
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