Gewalt gegen Kinder im Merkel-Lockdown dramatisch gestiegen

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Gewalt gegen Kinder im Merkel-Lockdown dramatisch gestiegen
Datum: 28.05.2021 - 11:26 Uhr

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), vorgestellt von BKA-Präsident Holger Münch und Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter des sexuellen Kindesmissbrauchs, bringt es an den Tag: der Merkel-Lockdown ist für viele Kinder hierzulande gleichbedeutend mit Tortur, Missbrauch und sogar dem Tod. 152 Kinder wurden in 2020 Opfer eines vollendeten Tötungsdeliktes, davon waren 79 vorsätzliche und 73 fahrlässige Tötungen (zum Vergleich: 2015 wurden in Deutschland 16 Kinder ermordet). 115 Opfer waren jünger als sechs Jahre!

Fast 4.500 Kinder wurden körperlich schwer bis schwerst misshandelt, das ist ein Anstieg gegenüber dem Jahr zuvor von elf Prozent, die Zahl der sexuellen Gewalttaten gegen Kinder stieg auf fast 17.000, also knapp 50 Fälle pro Tag. Die Fälle von Kinderpornographie (Herstellung, Besitz und/oder Verbreitung) liegen sogar noch darüber: knapp 19.000 Fälle wurden 2020 erfasst, das ist ein Anstieg gegenüber dem Jahr zuvor von 53(!) Prozent.

Das sei nur das »Hellfeld« der Delikte, also die gemeldeten und erfassten Daten, sagte dazu BKA-Präsident Münch. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

Rörig: »Diese Zahlen sind unerträglich, hinter ihnen steht zentausendfaches Leid« sowie »unbeschreiblicher Schmerz, Ekel, Angst und Ohnmacht.« Die PKS zeige nur einen Bruchteil dieses Leids.

Gewalt gegen Kinder, ihr sexueller Missbrauch, waren, sind und bleiben Verbrechen; auch, wenn bestimmte Altparteien diese Verbrechen gerne zu relativieren versuchen oder sogar in von ihnen verfassten Büchern als »besonders erregende Erlebnisse« beschreiben.

Sven von Storch

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