Gewalt, Drohungen und Erpressung gehören in schwedischen Krankenhäusern zur Tagesordnung

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Gewalt, Drohungen und Erpressung gehören in schwedischen Krankenhäusern zur Tagesordnung
Datum: 28.02.2019 - 09:50 Uhr

Die angespannte Personalsituation in vielen schwedischen Krankenhäusern verschärft sich immer weiter. Seit Jahren schon sucht das schwedische Gesundheitssystem händeringend Personal und rekrutiert vor allem in Deutschland Fachkräfte wie Krankenschwestern, Krankenpfleger und Ärzte. Mehrmals pro Jahr finden entsprechenden Rekrutierungstage statt. Doch selbst die erfolgreichsten Anwerbungen reichen nicht aus, um die selbst verursachten Probleme im Gesundheitswesen zu lösen.

Immer mehr Krankenhäusern, vor allem in den Metropolen, läuft laut Berichten das Personal in Scharen davon. Verantwortlich dafür sei das massive gewaltbereite Auftreten von jungen Migranten repektive ganzer Migrantenfamilien, die ihre angeblichen »Rechte« mit Geschrei, Getobe und massiven Gewaltandrohungen durchsetzen wollen. Stress und Bedrohung gehörten in der Zwischenzeit zum tagtäglichen Leben des Krankenhauspersonals. In einem auf Facebook veröffentlichten Interview gibt ein Beschäftigter unumwunden zu, dass er ständig darauf eingestellt ist, sich verteidigen zu müssen (JAG ÄR STÄNDIGT BEREDD PÅ ATT FÖRSVARA MIG).

In der Zwischenzeit tragen vielerorts die Krankenhausmitarbeiter keine Namensschilder mehr, nachdem einige von ihnen von diversen »Kulturbereichern« privat aufgesucht wurden. Außerdem wird das Personal mit Schutzausrüstung versehen und »darf« Selbstverteidigungskurse besuchen. Sicherheitsschlösser, Kamera- und Polizeiüberwachung gehören zum täglichen Erscheinungsbild in den Krankenhäusern. Vielen Mitarbeitern sind diese Stressfaktoren zu viel und zuwider. Die Kündigungsquoten sind massiv. Auch das staatlich unabhängige Medium »Samhällsnytt« wies im vergangenen Dezember auf die seit jüngerer Zeit eskalierende Gewalt (»...som eskalerat på senare tid...«) hin.

Sven von Storch

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