Gesinnungsjournalismus beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Gesinnungsjournalismus beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Datum: 15.08.2018 - 09:02 Uhr
Nach und nach bröckelt die Einheitsfront des per Zwangsabgabe finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Immer mehr Menschen verlassen diesen Propagandaapparat, wenden sich an die Öffentlichkeit und reden Klartext darüber, was hinter den Kulissen von ARD und ZDF so vor sich geht. Zu ihnen gehört auch Volker Bräutigam, ehemaliger Nachrichtenredakteur der ARD-Sendung »Tagesschau«. Nach seinem Ausstieg hat Bräutigam über 200(!!) Programmbeschwerden an den Norddeutschen Rundfunk (NDR) eingereicht. Dieser ist verantwortlich für die Ausstrahlung der »Tagesschau«. Die Begründung der Beschwerden: die Berichterstattung sei »agitatorisch, propagandistisch und desinformativ.«
Bräutigam legt in einem Interview mit dem freien Magazin »Rubikon News« jedoch gleich noch nach. Viele der heutigen Journalisten hätten einen karrierefreundlichen Aufenthalt in den USA genossen und seien so politisch voreingenommen. Da werden dann im Bürgerkrieg in Syrien aus gewaltbereiten Regierungsgegnern schnell einmal »Menschenrechtsaktivisten«, moniert Bräutigam. Statt Terroristen hat man es dann mit angeblichen Rebellen zu tun und aus einem tödlichen Flächenbombardement wird verharmlosend ein Luftschlag; je nachdem, wer da zuschlägt.
Auch innenpolitisch kriegen die Nachrichtensendungen der ARD ihr Fett weg. Die monatliche Verkündung der Arbeitslosenzahlen, so Bräutigam, sei übelste Propaganda. Hierbei handele es sich um »verlogene Schönfärberei mittels statistischer Trick«. Um das zu begrifen sollte sogar »das Halbwissen eines heutigen Nachrichtenredakteurs« genügen, legt Bräutigam nach.
Den gesamten deutschen Medien schreibt Bräutigam dann noch einen Satz ins Stammbuch: »Wenn eine Gruppe von Medien wider besseres Wissen häufig unwahre Darstellungen veröffentlicht, wenn Texte auf Deutsch gesagt Lügen sind, dann ist der Begriff Lügenpresse auch angemessen.«
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