Geroge Soros kartet gegen Donald Trump nach

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Geroge Soros kartet gegen Donald Trump nach
Datum: 20.01.2017 - 08:08 Uhr

Dem umstrittenen Multimilliardär George Soros ist es schon seit Jahren vorbehalten, beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos als Orakel zu fungieren. Wie auch in den Jahren zuvor, durfte Soros auch dieses Jahr seine »Weisheiten« unter das Volk, sprich die Gäste des Weltwirtschaftsgipfels, streuen. Doch wer auf Finanztipps und Prognosen gehofft hatte, sah sich schnell getäuscht. Soros hatte nichts Besseres zu tun, als gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump verbal nachzukarten und zeigte sich als ganz schlechter Verlierer. Schließlich waren nicht nur die in die Wahlkampagne der grandios gescheiterten Hillary Clinton »futsch«: da Soros an der Börse nach dem Wahlsieg Trumps auch auf einen Abschwung gesetzt hatte, die Kurse dagegen aber in die Höhe schossen, fuhr er noch einmal erhebliche Verluste ein. Schätzungen zufolge betragen seine Verluste rund eine Milliarde US-Dollar.

Dieser Verbitterung ließ Soros nun freien Lauf. Er gehe davon aus, dass Trump scheitern werde, ließ er die versammelte Finanzwelt wissen. »Und ich hätte gerne, dass er scheitert«, wird Soros in einem Bericht des »Handelsblatt« zitiert. Ansonsten waren die in Richtung Trump gerichteten Worte lediglich ein Zeugnis dafür, dass ein verbitterter, alter Mann noch lange nicht damit zurecht gekommen ist, eine schwere Niederlage eingefahren zu haben.

Sven von Storch

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