George-Floyd-Monument durch Blitzeinschlag zerstört

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George-Floyd-Monument durch Blitzeinschlag zerstört
Datum: 15.07.2021 - 10:29 Uhr

In vielen Städten wurden dem schwerkriminellen Afroamerikaner George Floyd nach seinem Tod Denkmäler gesetzt. So auch in Toledo, wo ein ortsansässiger Künstler namens David Ross ein Wandgemälde mit dem Namen »Take a breath« zur Erinnerung an den wegen Drogenkonsums und Vergewaltigung sowie Raub und Diebstahl zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilten Floyd geschaffen hat.

Ein Unwetter über Toledo setzte diesem Beweihräucherungssymbol am vergangenen Dienstag jedoch ein jähes Ende. Augenzeugen berichteten gegenüber Fox News, dass sich ein massives Gewitter über der Stadt zusammengezogen hatte und ein Blitzstrahl direkt in die Mauer, auf dem das Gemälde angebracht war, einschlug und das »Kunstwerk« zerstörte.

Interessant dabei ist, dass die Mauer auf Bodenhöhe beginnt und maximal drei Meter hoch ist. Rund um das Gebäude, an dem die Mauer angelehnt ist (respektive war), gibt es deutlich höhere Gebäude. Gewitterblitze schlagen in der Regel in den höchsten Punkt in einem Radius um 20 Meter ein. In diesem Fall aber suchte sich der Blitz nicht den umliegenden höchsten Punkt aus, sondern schlug - laut Augenzeugenberichten fast schon »gezielt« - in das Gemälde mit dem Konterfei Floyds ein und zerstörte es.

In regionalen Medien aus Toledo und in Diskussionen in sozialen Medien wird spekuliert, wie es zu diesem ungewöhnlichen Ereignis kam. Einige erklären den Blitzschlag mit einem einfachen Wetterphänomen, für andere ist es »eine Fügung Gottes«, der nicht damit einverstanden ist, dass einem Schwerverbrecher, der seine Taten nie bereut hatte, ein Denkmal gesetzt wird.

Sven von Storch

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