Genderwahn in Hamburg
Genderwahn in Hamburg
Datum: 15.04.2021 - 09:30 Uhr
Sie plant, die Behördensprache der Millionenmetropole gnadenlos zu gendern. Zusammen mit der Staatsrätin Eva Gümbel (Grüne) arbeitete sie dafür einen Entwurf mit dem Referat LSBTI (Lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, intersexuell) aus. Die Politikerinnen begründen der Bild zufolge ihren Vorstoß mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum angeblichen dritten Geschlecht aus dem Jahr 2017. Auch der neuerdings häufigere Einsatz gendersensibler Sprachformen im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, zum Beispiel durch die Moderatoren Anne Will oder Claus Kleber, soll angeblich ein Ansporn für den Änderungsvorschlag gewesen sein.
So befeuern sich die Linken im Mainstream quasi gegenseitig und halten den überrumpelten Bürgern einander als Beispiele vor. Im Moment wehren sich jedoch einige der betroffenen Behörden dagegen, in der Behördenpost zum Beispiel in Zukunft die übliche Anrede Herr oder Frau durch den Vornamen der Person ersetzen zu müssen. Den Gender-Stern oder Gender-Gap wollten sie sogar verbieten. Statt dessen möchten sie die Vorschläge eher als Handlungsempfehlung und nicht als Verwaltungsvorschrift verstanden wissen. Setzt sich Fegebank mit ihrem Entwurf durch, heißen Hamburger Lehrer und Lehrerinnen dann demnächst Lehrkräfte, aus einer Frau Doktor wird Frau Dr.in und der Mutter-Kind-Parkplatz muss als Familienparkplatz bezeichnet werden. Eine Entscheidung über den linken Sprachverhunzungsvorstoß wird in den nächsten Wochen erwartet.
Hamburg ist in diesen Dingen jedoch leider kein Einzelfall. Auch Städte wie Hannover, Berlin oder Stuttgart hatten in der Vergangenheit bereits angekündigt, angebliche sexuelle Vielfalt bei ihrer Ausdrucksweise stärker zu berücksichtigen. Um der Kritik, die Umsetzung sei sperrig, kompliziert und schlecht leserlich, entgegenzutreten, hat beispielsweise das Frauendezernat der Stadt Frankfurt die Handreichung „Hilfreiche Tipps und gute Argumente für eine geschlechtergerechte Sprache“ herausgegeben. Natürlich finanziert aus der Staatskasse und damit vom Steuerzahler, der ja am Ende immer für die weltfremden Projekte der Altparteien zahlen darf.
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