Gehst Du zum Flüchtling, so lass den Hund daheim
Gehst Du zum Flüchtling, so lass den Hund daheim
Datum: 25.08.2020 - 09:44 Uhr
Die Württembergische Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW) versteht sich selbst als Netzwerk zur Förderung des weltweiten Missionshauftrages der christlichen Kirche. Über 40 Organisationen gehören der WAW an, mehr als 1.500 Mitarbeiter sind mit WAW-Mitgliedsorganisationen weltweit im Einsatz. So steht es auf der Eingangsseite der Organisation.
Auch die Aufgaben der WAW sind auf den Seiten der Organisation klar umrissen. Man unterstützt missonarische Projekte im Ausland, führt missionstheologische Studientage und Arbeitskreise durch oder unterstützt bei der Herausgabe von Materialheften und Arbeitshilfen im Bereich Mission, Ökumene und kirchlichem Entwicklungsdienst. Zu letzterem scheinen die Verantwortlichen der Organisation offensichtlich ihren Lebensratgeber »Ich bin ein Fremder gewesen. Mission zwischen Fluchtursachenbekämpfung und Willkommenskultur« zu zählen, ein laut WAW Buch für den Gemeindealltag.
In diesem Buch stehen lauter gut gemeinte Ratschläge drin, wie man sich »Flüchtlingen« gegenüber zu verhalten hat. Man soll wegen deren Ehrverständnisses nicht direkt widersprechen und das geschlechterübergreifende Händeschütteln sei - einmal unabhängig von Corona - in deren Kulturkreisen tabu. Das möge man berücksichtigen, damit sich die »Flüchtlinge« nicht unwohl fühlen.
Und vor allem soll man, wenn man zum »Flüchtling« geht, auf jeden Fall seinen Hund daheim lassen. Denn Hunde gelten im Kulturkreis derer, die seit September 2015 in Millionenzahl nach Deutschland gekommen sind, als unrein.
Die WAW ist eine Arbeitsplattform innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, diese wiederum gehört zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Und die wiederum hat ein über 40 Jahre altes Schiff gekauft und mit viel Geld umgebaut, um weitere »Flüchtlinge« direkt von der lybischen Küste in die EU zu eskortieren.
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