Geheimes Treffen der Bilderberger könnte Trump Probleme bereiten
Geheimes Treffen der Bilderberger könnte Trump Probleme bereiten
Datum: 01.06.2017 - 12:58 Uhr
Ein neuer Sturm könnte sich über dem Kopf des US-Präsidenten Trump zusammen brauen. Das Treffen der Bilderberger im Konferenzzentrum der malerischen Stadt Chantily im US-Bundesstaat Virginia könnte Trump einige neue Probleme bereiten. Das Treffen einiger Personen aus der politischen und wirtschaftlichen Elite der USA steht unter dem Motto »Die Trump-Regierung: ein Fortschrittsbericht«. Wer allerdings die gegenseitige tiefe Abneigung zwischen diesen Eliten und Trump kennt, ahnt bereits, dass dieser Fortschrittsbericht wenig positiv ausfallen wird.
Wie »The Guardian« schreibt, werden an dieser Konferenz zahlreiche prominente Gäste erwartet. Unter anderem sollen der König der Niederlande, Christine Lagarde als Chefin des IWF und auch der chinesische Botschafter in den USA, Cui Tiankai, auf der Liste stehen. Um die Damen und Herren von Störungen seitens Journalisten und Medienvertretern abzuschirmen war zuvor eine Armee von Landschaftsgärtnern damit beschäftigt, rings um das Anwesen Tannenbäume einzupflanzen. Die Millionäre, Milliardäre und Bankenchefs sollen vor neugierigen Blicken geschützt werden; kein Wort über Details soll an die Außenwelt dringen.
Laut Guardian soll auch »China« als ein Punkt auf der Agenda stehen. Das erklärt dann auch die Anwesenheit des chinesischen Botschafters. An dieser Besprechung sollen auch der US-Handelssekretär, der US-amerikanische Sicherheitsberater, zwei US-Senatoren, der Gouverneur von Virginia, zwei ehemalige CIA-Chefs und eine unbekannte Anzahl von US-Investoren in China teilnehmen. Unter anderem die jeweiligen Leiter der Finanzdienstleistungsunternehmen der Carlyle Group und KKR sowie der Chef von Google.
Wenn es jemals einen Platz gibt, an dem ein US-Präsident die Worte »Sie sind gefeuert« hören könnte, ist es Bilderberg.
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