Gefeuerter Ex-Chef von Twitter will jetzt von außen zensieren
Gefeuerter Ex-Chef von Twitter will jetzt von außen zensieren
Datum: 22.11.2022 - 10:23 Uhr
Der frühere Sicherheitsmanager von Twitter, Yoel Roth (nicht zu verwechseln mit dem pädophilen Rabbiner Yoel Roth), wurde nach der Übernahme von Twitter durch Elon Musk als prominentester linker Aktivist, der noch im Unternehmen verblieben war, nammentlich erwähnt - und war kurz danach raus bei Twitter. Roth zeichnete sich während seiner Amtszeit als leidenschaftlicher Gegner der Meinungsfreiheit aus und hatte Donald Trump unter anderem als »orangefarbenen Rassisten« und seine Regierung als »reine Nazis« bezeichnet. Roth ist ein schlechter Verlierer, denn jetzt tritt er gegen Musk und Twitter nach und hat seinen Plan angekündigt, wie das Establishment Twitter und andere Plattformen zwingen kann, die freie Meinungsäußerung im Internet nicht zuzulassen.
Roths Plan ähnelt der Behandlung anderer sozialer Netzwerke wie Parler und Gab, die versuchten, den Benutzern freie Meinungsäußerung zu bieten. Yoel Roth weist insbesondere auf die Wichtigkeit von Blacklists in den App-Diensten von Google und Apple hin, damit Twitter nicht auf Handys oder Tablets installiert werden kann. »Eine Nichteinhaltung der Richtlinien von Apple und Google wäre katastrophal und riskiert, Twitter aus ihren App-Stores zu verbannen und Milliarden von potenziellen Nutzern den Zugriff auf die Dienste von Twitter zu erschweren. Dies gibt Apple und Google enorme Macht, die Entscheidungen zu beeinflussen, die Twitter trifft«, schreibt Roth.
Sofern Apple und Google Elon Musk nicht zensieren wollen, schlägt Roth vor, dass stattdessen Regierungsbehörden handeln sollten. Gerade in der EU gebe es laut Roth eine starke Tradition der Zensur und die europäischen Behörden hätten die Möglichkeit, gegen angebliche »Hassausdrücke« auf der Plattform einzugreifen, was für Twitter teuer werden könnte.
»Aufsichtsbehörden verfügen über erhebliche Instrumente, um ihren Willen bei Twitter und Musk durchzusetzen. Bußgelder für die Nichteinhaltung des europäischen Gesetzes über digitale Dienste können bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens betragen«, schreibt Roth begeistert weiter. »In anderen Schlüsselmärkten für Twitter, wie Indien, haften Mitarbeiter persönlich, wenn ihre Arbeitgeber die lokalen Richtlinien nicht einhalten. Selbst ein von Musk geführtes Twitter wird es schwer haben, sich diesen Beschränkungen zu entziehen.«
Wenn die Versuche der großen Konzerne, Elon Musks Plänen zur Meinungsfreiheit durch Werbeboykotts entgegenzuwirken, nicht funktionieren, schreibt Roth, gebe es immer noch eine Zensurmaschinerie in Form von Regierungsbehörden sowie Google und Apple, die stattdessen eingreifen könnten.
Yoel Roth - einmal linker Zensor, immer linker Zensor.
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