Gedenken zum 23. Februar 2022
Gedenken zum 23. Februar 2022
Datum: 25.02.2025 - 11:06 Uhr
Seit dem 23. Februar 2022 beteiligt sich die reguläre russische Armee am Krieg im Donbas. Doch anders als es der Wertewesten und seine Systemmedien behaupten, erfolgte diese Beteiligung weder überraschend noch hinterhältig oder gar grundlos. Zu dieser Geschichte gehört eine fast zehnjährige Vorgeschichte, in denen vor allem das Bestechungsgeld eines westlichen Geheimdienstes eine erhebliche Rolle spielt. Aber würden der Wertewesten und seine Systemmedien diese Vorgeschichte beleuchten, dann könnten sie nicht länger ihr fein säuberlich errichtetes Kartenhaus respektive Narrativ vom angeblichen »russischen Angriffskrieg« aufrecht erhalten. Und wie sollten dann die Altparteienpolitiker die Ver(sch)wendung von Abermilliarden Euro erklären, die sie Selenskij in den Rachen geworfen haben und noch weiter in den Rachen werfen wollen, wie aktuell die Brüsseler »Flinten-Uschi«?
Kurz zusammengefasst wurde 2012/2013 die damalige auf Ausgleich zwischen der EU und Russland bemühte ukrainische Regierung mit Hilfe jeder Menge Bestechungsgelder der CIA aus dem Amt geputscht. An die Spitze jener Bewegung stellte man einen vormaligen Profi-Boxer, bei dem die häufigen Kopftreffer offensichtlich einen langfristigen Effekt bewirkt hatten. Wie dem auch sei, das überwiegend russisch-stämmige Volk in Luhansk und Donezk wollte im April 2014 nicht länger dem Vielvölkerstaat Ukraine angehören und so wurden im Einklang mit den Bestimmungen des Völkerrechts fast zeitgleich die Volksrepublik Luhansk und die Volksrepublik Donezk ausgerufen.
Die Antwort der Zentralregierung in Kiew ließ nicht lange auf sich warten: zwei Monate später setzte sie die ukrainische Nationalarmee in Bewegung und die überfiel ohne vorherige Kriegserklärung die beiden faktisch verteidigungslosen Nachbarrepubliken. Das (Zwischen-)Resultat war vorhersehbar: die Invasionsarmee besetze drei Viertel der Volksrepublik Luhansk und zwei Drittel der Volksrepublik Donezk. Auf ihrem Vormarsch zerstörte die Invasionsarmee Straßen, Wasserversorgung, Stromversorgung, Infrastruktur, Häuser und ganze Orte. Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, verfolgt, vergewaltigt und gemordet. Die Regierungen der beiden Republiken appellierten an den Westen und baten, ja flehten, um Hilfe. Doch in Washington, in Brüssel, in Berlin, Paris und London schaltete man auf taub und stur.
Der ukrainischen Invasionsarmee wäre es auch gelungen, die Restgebiete zu besetzen, wenn sich nicht Angehörige oder vormalige Angehörige der russischen Armee an die Seite ihrer Blutsverwandten in Luhansk und Donezk gestellt hätten, um diese Restgebiete gegen die Invasoren zu verteidigen. Ganz »offiziell« war dieser Einsatz damals noch nicht, auch wenn hinlänglich bekannt war, dass diese Freiwilligen aus Beständen der russischen Armee versorgt wurden. Es kam zu einer Patt-Situation. Die Invasionsarmee war nicht stark genug, die Verteidiger zu besiegen; die ihrerseits aber waren zu schwach, um die Invasoren zurückzudrängen.
Der einzige, der genau hinhörte, was die russische Bevölkerung in Luhansk und Donezk über sich ergehen lassen musste, war Putin. Er hörte ja auch von den etwa drei Millionen Flüchtlingen aus den beiden Republiken, die über deren Grenzen nach Russland geflohen waren und dort versorgt wurden (auch ein Teil dieser Geschichte, der vom Wertewesten nach wie vor »vergessen« wird. 2021 erkannte Russland die Unabhängigkeit der beiden Volksrepubliken als eigenständige Staaten an, noch im selben Jahr richteten die beiden dortigen Regierungen ihr Gesuch um militärische Hilfe an die russische Regierung in Moskau.
Putin appellierte mehrfach an Selenskij, er möge seine Invasionsarmee aus den beiden Republiken abziehen, doch der - im vermeintlichen Gefühl der Stärke - ignorierte diese Appelle samt und sonders. Putins diplomatische Adressen wurden eindeutiger, dringlicher, doch Selenskij bockte wie ein stures Kind. Er hielt sich und seine Armee offenbar für unverwundbar. Putin wies deutlich darauf hin, dass er diesen Zustand nicht dauerhaft akzeptieren würde, doch selbst das prallte an Selenskij ab. Am 23. Februar 2022 kam dann die Order aus Moskau an die reguläre russische Armee, der russischen Bevölkerung in Luhansk und Donezk beizustehen.
Das damals anvisierte Ziel war die Vertreibung der ukrainischen Invasionsarmee aus den beiden Volksrepubliken. Selenskij hätte dem zustimmen können, noch bevor ein einziger Schuss gefallen war. Wollte (oder konnte oder durfte) er aber nicht. Doch darüber berichten die Sytemmedien im Wertewesten nicht ein Wort. Sie klammern sich an ihr falsches Narrativ des angeblichen »russischen Angriffskriegs« wie ein Ertrinkender an eine Holzplanke. Doch auch wenn man eine Lüge immer wieder und erneut wiederholt, so bleibt sie doch eine Lüge. Das war bei den eingangs erwähnten historischen Ereignissen ähnlich. Mit der Zeit aber kriegt jede noch so vermeintlich fest zementierte Lüge ihre Risse; und das wird beim 23. Februar 2022 auch nicht anders sein.
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