Gauck lässt sich den Ruhestand ordentlich vergolden
Gauck lässt sich den Ruhestand ordentlich vergolden
Datum: 22.08.2017 - 06:53 Uhr
Scheidet ein Bundespräsident aus dem aktiven Amt aus, erhält er ein Ruhestandsgehalt, Ehrensold genannt. Zudem ist es in Deutschland langjährige Gepflogenheit, dem Ruheständler ein Büro bereit zu stellen sowie ein paar Mitarbeiter, wie zum Beispiel einen Büroleiter, einen Referenten, eine Assistentin sowie einen Dienstwagen samt Chauffeur. Dagegen haben sich bisher auch kaum Einwände erhoben. Doch Gauck, der vor allem durch gewisse Verbalattacken gegen die Menschen zwischen Ostsee und Erzgebirge von sich reden machte, ist in seiner Auslegung dieser Gepflogenheit fast schon grenzenlos.
Neun Büroräume mit fast 200 Quadratmetern lässt er sich für seine Bedürfnisse ausstatten. Selbstverständlich mit den entsprechenden Mitarbeitern. Sein Büroleiter, den Gauck aus seiner aktiven Amtszeit übernahm, ist dabei finanziell sogar deutlich nach oben gefallen: er erhält jetzt 1.500 Euro brutto mehr pro Monat. Insgesamt generiert Gauck so Personalkosten von 385.000 Euro. Die Umbauarbeiten für einen zur »Präsidententoilette« umfunktionierten Kopierraum kostete mal eben 52.000 Euro - obwohl direkt daneben eine Toilette ist. Die neuen Möbel für Gaucks Arbeitsraum kosteten die Kleinigkeit von 35.000 Euro.
Gauck lässt es also im Ruhestand noch einmal richtig krachen. Denn darüber hinaus kassiert er nämlich noch sein Ruhestandsgehalt, beim Bundespräsidenten »Ehrensold« genannt. Das sind weitere 236.000 Euro per anno. Bezahlt von deutschen Steuergeldern. Ein recht üppigen Lebensabend gönnt er sich, der Herr Gauck.
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