Gangstarapper aus Schweden wegen brutalen Mordes verhaftet
Gangstarapper aus Schweden wegen brutalen Mordes verhaftet
Datum: 06.01.2020 - 11:49 Uhr
Yasin Abdullahi ist ein in der zweiten Generation in Schweden, genauer gesagt im Stockholmer Stadtteil Rinkeby, geborenes Migrantenkind. Der 24 Jahre alte »Künstler« bezeichnet sich selbst als »Gangstarapper«. In seinen Musikvideos tritt der unter seinem Künsterlamen Yasin Byn auftretende Nachkomme nigerianischer Migranten martialisch mit Schusswaffen und Sprengstoffen auf. In seinen Machwerken verherrlicht er Gewalt und Mord. Die Betreiber der Plattform Spotify nehmen an solchen Mordaufrufen keinen Anstoß. Mit über 50 Millionen Klicks gehört er zu den goldenen Kälbern der Plattform.
Jetzt allerdings hat Yasin Abdullahi ein echtes Problem. In der Neujahrsnacht wurde er wegen Mordes in Zusammenhang mit den in Stockholm ausgetragenen Clan-Kriegen verhaftet. Abdullahi ist einer kriminellen Bande mit dem Namen »Shottaz« (frei übersetzt "die Schießenden«) angehörig. Er und sechs weitere Bandenmitglieder sollen in der besagten Nacht einen Mann einer anderen Migrantenbande laut schwedischen Medienberichten mit zwei Schüssen in den Hinterkopf hingerichtet haben. Hintergrund der Tat sei der Kampf um die Vorherrschaft in Rinkeby zwischen den Migrantenbanden von Abdullahi und deren Todfeind »Dödspatrullen« (auf deutsch: Todespatrouille).
Erst Anfang November wurde Abdullahi unter Auflagen vorzeitig aus der Haft entlassen. Wegen schwerer Waffendelikte war er zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Ihm war eine gute Sozialprognose erstellt worden, sodass er frei kam.
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