Funkgeräte der Hisbollah-Terroristen explodierten reihenweise
Funkgeräte der Hisbollah-Terroristen explodierten reihenweise
Datum: 19.09.2024 - 09:35 Uhr
Wer auch immer für die Explosionsserie der Kommunikationsgeräte der islamischen Hisbollah-Terroristen verantwortlich war, er hat ganze Arbeit geleistet. Am vergangenen Dienstag explodierten hunderte Pager der Mitglieder der Terrorgruppe, gestern waren es die Funkgeräte (»Walkie-Talkies«) der Terroristen, die reihenweise detonierten. Wie auch die Pager waren die Sprechfunkgeräte erst kürzlich von der Hisbollah beschafft worden. Und wie auch bei den Pagern behaupten Sprecher der Terroristen, der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad sei für diese Explosionen verantwortlich. Eine Behauptung, die zahlreiche Medien der westlichen Hemisphäre unkontrolliert und ohne jedweden Beleg aufgreifen und verbreiten.
Fraglich ist sowohl bei den Pagern wie auch bei den Sprechfunkgeräten sowohl die Herkunft der Geräte wie auch der Lieferweg, bevor beide Chargen erst vor wenigen Wochen an die Terroristen ausgeliefert wurden. Die taiwanesische Firma, deren Logo auf den Pagern angebracht ist, negiert die Verantwortung für die Herstellung. Tatsächlich sollen diese bei einem mit einer Lizenz ausgestatteten Unternehmen in Ungarn hergestellt worden sein. Besagtes Unternehmen wurde erst vor zwei Jahren gegründet, von dort war bisher keine Stellungnahme zu erreichen.
Noch mysteriöser ist der Sachverhalt bei den Funkgeräten. Der japanische Hersteller verweist darauf, dass diese Serie bereits seit zehn Jahren in seinem Haus nicht mehr produziert und/oder verkauft werde. Selbst die Batterien, die zum Betrieb der Geräte erforderlich sind, seien ebenfalls seit zehn Jahren aus der Produktion verschwunden. Woher die Terroristen die Funkgeräte bezogen haben, wisse man beim Hersteller nicht.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment