Für Wahlwerbespot Hakenkreuze gemalt - jetzt droht ein Strafverfahren
Für Wahlwerbespot Hakenkreuze gemalt - jetzt droht ein Strafverfahren
Datum: 18.08.2017 - 11:40 Uhr
Es sollte wohl ein ganz besonderes Werbefilmchen werden, dass den Machern für den Bundestagswahlkampf der mehrfach umbenannten SED vorschwebte. Überall im Land gebe es »Nazis« und nur die sich jetzt »Die Linke« nennende Partei, die aus der Restemasse von Honecker und Co. gebildet wurde, könne sich der angeblich zunehmenden Gefahr in den Weg stellen.
Damit diese Gefahr auch bildlich nachgewiesen werden könne, machten sich die Filmemacher mitsamt einiger Repräsentanten der Partei auf den Weg in den Berliner Bezirk Wedding und beschwatzten die Inhaberin eines Blumenladens, damit diese ihre Rolladen für »ganz besondere« Malereien zur Verfügung stellte. Gesagt, getan: die Blumenfrau schloss Laden und Rolladen und die Filmemacher gingen ans Werk. Kurzerhand beschmierten die Linken die zur Verfügung gestellten Flächen mit ausländerfeindlichen Parolen und Hakenkreuzen. So wollte man dann dem unbedarften Zuschauer unterjubeln, dass in Berlin der Rechtsradikalismus eine große Gefahr darstelle und es überall nur so von »Nazis« wimmele.
Blöd für die versammelte Truppe von Film und Linkspartei, dass einige Anwohner der Umgegend weder die Intention der Akteure begriff noch das Treiben sonderlich amüsant empfanden. Sie alarmierten kurzerhand die Polizei, die der ganzen Szenerie ein Ende bereitete. Die Verantwortungsträger sowohl des Filmteams wie auch der Linken sehen sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gemäß § 86a StGB gegenüber (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen). Auch die Anwesenheit von Sahra Wagenknecht vor Ort änderte an diesem Sachverhalt gerade einmal gar nichts.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment