Forderung_ Jobprofil für Ministerämter
Forderung_ Jobprofil für Ministerämter
Datum: 03.03.2017 - 09:24 Uhr
Die Entscheidung bei der Besetzung der Bundesministerien unter Merkel glich eher einem Roulette-Spiel oder einem Bäumchen-wechsel-Dich denn einer durchdachten, auf Fakten basierenden logischen Entscheidung zu Gunsten des fähigsten (oder am wenigsten unfähigen) Kandidaten. Ein Blick auf die aktuelle Ministerriege lässt tief blicken.
Die Qualifikation der Bundesarbeitsministerin für ihren Job besteht aus 20 Semestern Studium (und damit einem Vielfachen der Regelstudienzeit) sowie keiner erwähnenswerten Berufserfahrung. Dennoch wurde sie aufgrund ihres Parteibuches mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut.
Die Belange und Geschicke der Bundeswehr liegen in den Händen einer neunfachen Mutter und ausgebildeter Ärztin, die auch schon diverse andere Ministerien geleitet hatte. Ihre Kenntnisse des Militärs aus eigener Erfahrung liegen irgendwo auf Höhe des Nullpunktes.
Der ehemalige Lehrer aus Niedersachsen war bis vor wenigen Wochen noch trotz fehlendem Nachweis der Eignung Bundeswirtschaftsminister und ist nun trotz nach wie vor fehlendem Nachweis der Eignung Bundesaußenminister. Etwaige Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften zuvor oder für die jetzige Aufgabe passenden Studiengänge der Politikwissenschaften sucht man bei ihm vergebens.
Der Bundesverkehrsminister hat, wie passend, einen Abschluss in Soziologie. Dieser qualifiziert ihn »unbedingt« für seine Aufgabe.
Und die schulische respektive berufliche Qualifizierung des derzeitigen Kanzlerkandidaten der SPD spottet ohnehin jeder Beschreibung.
Eine 24-jährige(!) Wirtschaftsstudentin fordert im »Handelsblatt«, dass die Regierung für jedes Bundesministerium ein Jobprofil einführt. »Spitzenposten dürfen nicht mehr nach Gutdünken oder langjähriger Parteifreundschaft vergeben werden.«
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