Flüchtlingsbande nach Razzia verhaftet
Flüchtlingsbande nach Razzia verhaftet
Datum: 17.05.2017 - 10:08 Uhr
Ausschlaggebend für die Wohnungsdurchsuchungen war der Verdacht, dass die Personengruppe an einem Angriff auf zwei Fahrgäste der S-Bahn am Bahnhof Jannowitzbrücke verantwortlich sein soll. Dort haben die angeblichen Jugendlichen den Ermittlungen zufolge am 4. März zwei 29 und 31 Jahre alte Männer brutal attackiert und verletzt, nachdem sie zuvor bereits am S-Bahnhof Alexanderplatz mit ihnen aneinander geraten waren.
Rund 140 Beamte durchsuchten am Dienstagmorgen sechs Wohnungen in Neukölln, Wilmersdorf, Wedding, Tempelhof, Lichtenberg und Kreuzberg. Einer der per Haftbefehl gesuchten polizeibekannten Täter wurde in Wedding verhaftet, zwei weitere jeweils in Wohnungen in Tempelhof. Ein weiterer an der Tat beteiligter »Flüchtling« sitzt bereits in Haft.
Bei den Durchsuchungen stellte die Bundespolizei umfangreiche Beweismittel (darunter Kommunikationstechnik, verschiedene Dokumente und Bekleidung) sicher, konnte darüber hinaus aber auch eine seit geraumer Zeit vermisste 16-jährige Jugendliche aufgreifen. Sie wurde dem Kindernotdienst übergeben.
Wie die »Berliner Morgenpost« schreibt, wurde die Aktion der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Berlin durch das für Intensivtäter zuständige LKA der Berliner Polizei unterstützt. Denn nahezu alle Beschuldigten sind bereits in der Vergangenheit aufgrund diverser Roheits-, Eigentums- und Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Die jungen Männer seit etwa 2015 in Deutschland und befinden sich derzeit in einem Asylverfahren.
Obwohl sie also polizeibekannt sind (und nicht etwa wegen Bagatelldelikten), befinden sie sich immer noch in einem Asylverfahren. Sie sind mehrfach straffällig geworden und befinden sich trotzdem noch immer im Land. DAS ist der eigentliche Skandal.
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