Flüchtlinge machen Urlaub in der Heimat
Flüchtlinge machen Urlaub in der Heimat
Datum: 26.01.2017 - 07:40 Uhr
Die »Basler Zeitung« berichtet von Gegebenheiten am Flughafen Zürich-Kloten. Dort seien Reisende aus Eritrea aufgefallen, »Männer, Frauen, ganze Familien«, die auf dem Weg in die Heimat waren. Aber es waren weder Geschäftsreisende noch abgelehnte Asylbewerber, die sich auf dem Weg der Rückkehr in ihre Heimat waren. Laut Zeitungsbericht handelte es sich um Personen, die Reiseausweise als Flüchtlinge vorweisen konnten oder aber sie gehörten zu den vorläufig Aufgenommenen, die trotz abgelehntem Asylantrag in der Schweiz bleiben können. Sie waren in die Schweiz »geflüchtet«, weil sie in ihrem Heimatland an Leib und Leben bedroht sind; das zumindest ist in der Regel die Begründung der »Flüchtlinge« und Asylbewerber.
Wie die Zeitung weiter berichtet, ist eine solche Reise eine kleine Odyssee. Da es keine Direktflüge nach Eritrea gibt, führt die Reise der munteren Gesellen über eine Zwischenstation, in der Regel Istanbul. Von da geht es weiter in die sudanesische Hauptstadt Khartum oder nach Äthiopien in die Hauptstadt Addis Abeba. Und von da dann mit dem Bus in die Heimat. In das Land, das sie verlassen haben, weil sie um ihr Leben fürchteten.
Ähnliche Berichte aus Deutschland gab es in der »Welt« vom 11. September 2016. Die offiziellen deutschen Seiten wiegelten diese Meldungen ab. Es »gäbe wohl solche Fälle«, konkrete Erhebungen lägen jedoch dazu nicht vor.
Es dürfte schwer sein, diese Absurditäten der deutschen Bevölkerung zu erklären. Merkel bricht im September 2015 zahlreiche Gesetze und Abkommen, weil sie niemanden zurücksenden will, der in der Heimat angeblich an »Leib und Leben bedroht« ist. Und diese Bedrohten nehmen eine wie oben beschriebene Odyssee auf sich, um in dem Land ihren »Urlaub« zu verbringen. Einmal davon abgesehen, dass eine solche Reise auch Kosten mit sich bringt.
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