Flüchtlinge der Sea Watch 3 durften an Land

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Flüchtlinge der Sea Watch 3 durften an Land
Datum: 01.02.2019 - 09:39 Uhr

Matteo Salvini hatte der Sea Watch 3, die unmittelbar vor der libyischen Küste 47 »Flüchtlinge« aufgenommen hatte, die Zufahrt zu italienischen Häfen verweigert. Er würde seine Untersagung erst dann revidieren, wenn andere EU-Länder, vor allem Deutschland (Salvini sieht in Merkels völlig verfehlter Flüchtlingspolitik die Ursache der ganzen Krise) und die Niederlande (die Sea Watch 3 fährt unter der Flagge des Landes), eine Übernahmegarantie abgeben. Das taten sowohl beide Länder wie auch weitere EU-Länder, sodass das Schiff nun den Hafen von Catania anlaufen konnte.

Die 47 »Flüchtlinge« durften von Bord gehen und sollen nun an die aufnahmebereiten Länder verteilt werden. Bevor sich Besatzung und »Gerettete« voneinander verabschiedeten, schoss man noch einige Fotos an Bord des Schiffes. Bei einem Blick auf das Foto ist unschwer zu erkennen, wie sich die Gruppe der »Flüchtlinge« zusammensetzt.

Keine einzige Frau ist unter den »Flüchtlingen«, kein Kind, keine älteren Menschen. Die Gruppe rekrutiert sich ausschließlich aus jungen, kräftigen und augenscheinlich gut genährten Männern. Auch machen sie nicht den Eindruck, sonderlich traumatisiert zu sein. Stattdessen winken sie frohgelaunt und amüsiert in die Kamera. Ganz so, als wäre ihr Plan aufgegangen.

Die Leute von der Sea Watch 3 geben unverhohlen ihre nächsten Schritte an. Sie wollen sich wieder auf den Weg machen, um Leute vor der Küste abzuholen und per Express in die EU zu schleusen.

 

 

Sven von Storch

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