Flächenbrand in Frankreich weitet sich aus
Flächenbrand in Frankreich weitet sich aus
Datum: 20.02.2017 - 13:40 Uhr
Frankreich wird seit Anfang Februar von Migrantenkrawallen erschüttert, die teilweise bürgerkriegsähnliche Zustände angenommen haben. Ausgehend von fünf Vorstädten der Hauptstadt ziehen Gruppen marodierender Jugendlicher durch die Städte der Republik, zünden Autos und Mülltonnen an und liefern sich Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften.
Einem Bericht des österreichischen Magazin "unzensuriert.at" zu folge sind bis zu 125.000 Mann der französischen Armee abkommandiert wurden, um auf den Straßen des Landes die Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten oder wieder einzusetzen.
Der britische "Express" berichtet, dass es in der Zwischenzeit in zwanzig französischen Städten zu solchen oder ähnlichen Krawallen kommt. Neben Lille sind auch Rouen und Nantes sowie zahlreiche kleinere Städte betroffen.
Das auf deutsch erscheinende "Contra-Magazin" erwähnt in seinem Bericht ebenfalls "Migrantenkrawalle", während das englischsprachige Magazin "The Rebel" Muslime und Linksextremisten als Urheber dieses Gewaltexzesses benennt.
In deutschen "Qualitätsmedien" werden die Ereignisse weitestgehend verschwiegen. Der per Zwangsabgabe finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk meldete vor vier Tagen, dass die Unruhen die Hauptstadt Paris erreicht hatten; angeblich, so heißt es bei der Tagesschau, handelt es sich "nur" um Proteste gegen die Polizeigewalt.
Diese Ansicht haben die deutschen Mainstreammedien allerdings relativ exklusiv. Denn selbst der sonst eher sehr zurückhaltende irische Nachrichtensender "RTE" vergleicht die jetzigen Krawalle mit den Unruhen in 2005. Damals starben zwei Jugendliche nach Auseinandersetzungen mit der Polizei, woraufhin eine Welle der Gewalt das Land überzog. Innerhalb von drei Wochen gingen mehrere zehntausend Fahrzeuge und über 300 Gebäude in Flammen auf.
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