Fast 700 gesuchte Straftäter bei temporären Grenzkontrollen gefasst
Fast 700 gesuchte Straftäter bei temporären Grenzkontrollen gefasst
Datum: 10.07.2017 - 09:03 Uhr
Mit dieser hohen Zahl an Festnahmen hat in der Merkel-Regierung wohl niemand gerechnet, als man sich dafür entschied, während des G20-Gipfels an den deutschen Grenzen wieder Personenkontrollen durchführen zu lassen. Fast 700 Haftbefehle, die nicht im Zusammenhang mit den beim Gipfel selbst begangenen Straftaten standen, konnten bei den Kontrollen vollstreckt werden. Dabei sollten doch nach dem Willen Merkels und des Bundesinnenministers de Maiziere lediglich ausländische potenzielle Gewalttäter von der Teilnahme an den zu erwartenden Krawallen in Hamburg gehindert respektive von der Anreise abgeschreckt werden.
Faktisch aber gingen, so schreibt es die »WAZ« in ihrem Bericht, seien bis zum vergangenen Samstag 673 Straftäter bei diesen Kontrollen ins Netz gegangen. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass diese hohe Zahl an vollstreckten Haftbefehlen lediglich durch die jetzt eingeführten Kontrollen ermöglicht wurde. Mit anderen Worten heißt das, dass viel mehr gesuchte Straftäter dingfest gemacht werden könnten, wenn die deutschen Grenzen wieder kontrolliert würden.
Unabhängig davon, dass durch solche Kontrollen dem unbegrenzten und illegalen Grenzübertritten ein Riegel vorgeschoben werden könnte. Doch das will Merkel nicht; warum auch immer. Straftätern und Migranten soll es auch zukünftig möglich sein, Deutschland jederzeit an quasi jedem Ort betreten und verlassen zu dürfen. Ohne Kontrolle, ohne Berechtigung, ohne Legitimation.
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