Fast 570.000 ermittelte Straftaten in Berlin
Fast 570.000 ermittelte Straftaten in Berlin
Datum: 15.03.2017 - 11:17 Uhr
Nur vier von zehn in Berlin gemeldeten Straftaten werden aufgeklärt. Das ist der geringste Wert seit zehn Jahren. Wurden 2007 noch etwas mehr als die Hälfte aller gemeldeten Straftaten aufgeklärt (50,4 Prozent), so sank diese Quote im Vorjahr auf nur noch 42 Prozent. Das geht aus dem aktuell vorgestellten Bericht »Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin« hervor.
Besonders interessant neben der Statistik hinsichtlich der einzelnen Tatgruppen ist für Berlin die Zusammensetzung der Tatverdächtigen. Im Berichtsjahr 2016 wurden 148.042 Tatverdächtige und damit 2.392 weniger als 2015 ermittelt. Die Anzahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren hat zugenommen, der Anteil dieser Tatverdächtigen-Gruppe an allen Tatverdächtigen erhöhte sich leicht auf 18,0%. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an allen Tatverdächtigen stieg von 40,0% auf 44,8%.
Fast jeder zweite ermittelte Tatverdächtige ist kein Deutscher!
In Berlin lebten laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zum Stichtag 30. Juni 2016 exakt 3.652.957 Menschen in Berlin. Davon sind 658.274 Menschen Ausländer.
Von den 148.042 ermittelten Tatverdächtigen leben knapp 73 Prozent (107.627 Personen) in Berlin. 44,8 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen sind Ausländer; also keine »Doppelpassler«, sondern Menschen, die keine deutschen Ausweispapiere besitzen. Absolut sind das also knapp 48.220 Personen. Bei einer Gesamtpersonenzahl von 658.274 in Berlin. Während sich also bei den Deutschen in Berlin eine Straffälligkeitsquote von knapp unter zwei Prozent (1,98 Prozent) ergibt, liegt diese bei Ausländern um fast das vierfache höher (7,32 Prozent).
Noch deutlicher wird diese Diskrepanz hinsichtlich der Entwicklung. Während die Zahl der durch Deutsche begangene Straftaten deutlich zurückgeht (minus 10,4 Prozent) wächst sie bei den Ausländern unverändert weiter (plus 4,8 Prozent).
Ausländerrechtliche Verstöße werden in der Statistik NICHT erfasst!
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