Fast 100 Verbrechen gegen Christen in Deutschland im Vorjahr
Fast 100 Verbrechen gegen Christen in Deutschland im Vorjahr
Datum: 02.02.2018 - 08:57 Uhr
Bisher schien es nicht notwendig, für Deutschland die gegen Christen und gegen ihre Kirchen begangenen Straftaten statistisch zu erfassen. Doch seit etwas mehr als zwei Jahren nahmen die Meldungen entsprechender Taten dramatisch zu, so dass sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) veranlasst sah, das Bundeskriminalamt (BKA) zur Erstellung eines gesonderten Berichts zu diesem Themenkomplex zu erstellen. Siehe da, fast einhundert solcher christenfeindlichen Straftaten werden für 2017 erfasst; darunter sogar ein Mord.
In der Statistik tauchen nur die Fälle auf, wo sowohl Opfer wie auch Täter eindeutig bekannt sind und der Tat ebenfalls unzweifelhaft ein christenfeindliches Motiv zugeordnet werden kann. Sollten auch nur die geringsten Zweifel bei einer Tat bestehen, so wird sie in dieser besonderen Statistik nicht erfasst. Das erklärt mitunter die erhebliche Diskrepanz in den Zahlen zwischen dieser Statistik und der vom Christenhilfswerk »Open Doors« veröffentlichten Fälle von Christenverfolgung in Deutschland.
Dessen Bericht für das Jahr 2016 war übrigens ausschlaggebend dafür, dass sich de Maizière mit dieser ganz besonderen Form der Kriminalität beschäftigt hat. Denn zuvor wurden seitens der Merkel-Regierung derartige Taten, begangen durch islamisch geprägte »Flüchtlinge«, stets in Abrede gestellt oder entsprechende Berichte wurden gepflegt überhört.
Besonders grausam ist der Mord an der 38-jährigen Farima S., einer Frau aus Afghanistan. Weil sie hier in Deutschland angekommen zum Christentum konvertierte, wurde sie von ihrem Mann auf einem Parkplatz vor den Augen ihrer Kinder mit einem Messer niedergemetzelt. Der Täter gab zu Protokoll, dass er sich nach diesem Mord »besser und leichter« fühle. Es sei sein Recht gewesen, die »vom Glauben Abtrünnige« zu töten, soll er dem Gerichtspsychiater gesagt haben.
Nicht in der Statistik taucht übrigens der Amok-Lauf von Hamburg-Barmbek auf. Dort hatte ein Palästinenser mit einem Messer wahllos auf Menschen eingestochen und einen Mann getötet. Er wollte, so der Täter in seinen Einlassungen, so viele Christen wie möglich morden. Weil die Tat aber auch einen islamisch motivierten Terrorhintergrund haben könnte, wird sie dort gezählt - und eben nicht als christenfeindliche Straftat. Das eine schließt offenbar laut BKA-Logik das andere aus.
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