Falscher Zungenschlag bei Altparteienpolitikern und Kirchenvertretern
Falscher Zungenschlag bei Altparteienpolitikern und Kirchenvertretern
Datum: 20.07.2021 - 08:22 Uhr
Die Merkel-Regierung ist im Umgang mit dem vom deutschen Steuerzahler erbrachten Geld dem Ausland gegenüber äußerst großzügig. Hunderte, wenn nicht sogar Tausende von Milliarden werden mit beiden Händen verteilt. Selbst wirtschaftlich extrem prosperierende Länder wie das kommunistische China wird mit über 600 Milliarden Euro bedacht. Auch Indien erfreut sich großer Geldflüsse direkt aus dem Geldbeutel des deutschen Steuerzahlers. Die Liste der Länder, die von der Merkel-Regierung umfangreich bedacht wurden und werden ist lang.
Ganz anders verhält es sich jetzt bei den Opfern der Flutkatastrophe im Westen und Südwesten des Landes. Einerseits wusste die Merkel-Regierung bereits viele Tage vor dem Eintritt des Hochwassers, was auf die Menschen dort zukommen wird. Doch statt Alarm zu schlagen und die Einwohner aus den bedrohten Gebieten zu evakuieren, lägte man die Hände in den Schoß oder reiste ins Ausland. Auch nachdem die Katastrophe hereingebrochen war, fielen die verantwortlichen Regierungsvertreter zunächst einmal durch Abwesenheit auf. Die Menschen vor Ort waren auf sich allein gestellt.
Jetzt, viele Tage danach, drängen sie alle vor die Kameras und Mikrophone, heucheln Anteilnahme - während sie in unbeobachteten Momenten hingegen Faxen machen - und versprechen schnelle und unbürokratische Hilfe. Aber nicht etwa durch Aufstellen und Errichten von Notunterkünften oder einem Sofortfonds zur Überbrückung der finanziellen Nöte. Nein, da wird gedruckst, gezögert, Verantwortung von einem zum nächsten verschoben. Helfen sollen die Bürger im Land, die von sämtlichen Altparteien- und Medienvertretern fast schon zu Geldspenden genötigt werden.
Die Merkel-Regierung hat einen prall gefüllten Geldtopf: die sogenannte »Flüchtlingsrücklage« mit etwa 48 Milliarden Euro. Dieses Geld könnte und sollte sofort den Opfern der Flutkatastrophe zur Verfügung gestellt werden. Das wäre unbürokratisch, schnell und effizient. Aber Merkel und Co. zieren sich.
Auch die Vertreter der deutschen Amtskirchen melden sich zu Wort und reden von Seelsorge und Anteilnahme, machen aber den Buckel bei der Bereitstellung von Geldern krumm wie eine Katze, wenn sie wirft. Klar, man finanziert ja auch lieber die Schiffe von mehr als umstrittenen dubiosen »Seenotrettern«, die an den Küsten Nordafrikas angebliche »Schiffbrüchige« an Bord nehmen - überwiegend junge, mit Testosteron vollgepumpfte kräftige Männer, die dann umgehend in die EU geleitet werden. Für die Opfer der Flutkatastrophe aber hat man nur warme Worte übrig.
Auf solche Kundgebungen, Worthülsen und leere Versprechungen können die Betroffenen dankend verzichten. Sie brauchen schnelle, effektive und echte Hilfe und wollen kein Beiwerk sein zu medialen Wahlkampfveranstaltungen der Altparteienvertreter.
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