Faeser vergeigt Wahl in Hessen, bleibt aber Bundesinnenministerin
Faeser vergeigt Wahl in Hessen, bleibt aber Bundesinnenministerin
Datum: 10.10.2023 - 11:37 Uhr
Die Hessen-Wahl ist für die Landes-SPD ein Debakel sondergleichen. Bei den Zweitstimmen stürzte sie auf das historisch schlechteste Ergebnis von 15,1 Prozent ab. Kein einziger der 55 Wahlkreise konnte gewonnen werden. Selbst im traditionell SPD-nahen Nordhessen, der Heimat von Philipp Scheidemann, gingen die Wahlkreise fast alle an die CDU. Lediglich der Wahlkreis 3 (Kassel-Stadt 1) wurde von einer Kandidatin der Öko-Sozialisten gewonnen.
Jeder Politiker mit etwas Anstand und Moral hätte die politische Verantwortung für eine derart vernichtende Niederlage übernommen und die Konsequenzen daraus gezogen. Aber das gilt heutzutage bei den Spezialdemokraten wohl nicht mehr. Statt Rücktritt von allen politischen Ämtern und Rückzug aus der Politik bleibt die für dieses Desaster verantwortliche Faeser als Bundesinnenministerin in Amt und Würden. Mehr noch: Scholz stärkt ihr demonstrativ den Rücken, empfängt sie mit Blumen und lässt verkünden, er sei »fest entschlossen auch weiterhin mit Nancy Faeser als Bundesinnenministerin im Kabinett zusammenzuarbeiten.« (Zitat aus einem Beitrag der Bild).
Die Wahlschlappe in Hessen beruht, das haben Analysten ausgearbeitet, sehr stark auf die völlig fehlgeleitete Asylpolitik im Bund. Dafür verantwortlich ist: Faeser!
Sie selbst sieht - selbstverständlich - keinen Fehler bei sich: »Ich habe in den letzten Monaten mehr als 200 Prozent gegeben«, wird sie in dem Bild-Beitrag zitiert. Wenn bei einer solchen Investition dann derartige Ergebnis wie bei der Hessen-Wahl herauskommen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Berliner Ampel so gar nichts auf die Reihe kriegt.
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