Expertengremium Recover zerlegt Drosten-Studie
Expertengremium Recover zerlegt Drosten-Studie
Datum: 28.05.2020 - 10:30 Uhr
Christian Drosten, Merkels Vorzeige-Virologe, hat sich mit seiner angeblich fundierten Studie bezüglich der Infektionsgefahr für und durch Kinder mit dem Corona-Virus schwer geirrt. Nicht nur, dass die Studie der Landesregierung Baden-Württemberg der Drosten-Studie in nahezu allen relevanten Punkten diametral widerspricht, auch seine Kollegen vom EU-Expertengremium »Recover« hatten Drosten bereits vor der Veröffentlichung der (gewünschten oder politisch gewollten?) Ergebnisse der Studie gewarnt. Dieses Gremium setzt sich nicht aus einer Gruppe dahergelaufener Nasebohrer zusammen, sondern ihm gehören hochkarätige Wissenschaftler an.
Genau diese hochkarätigen Wissenschaftler haben Drosten haben Drosten bezüglich seiner Studie gewarnt und ihn scharf kritisiert. Die Statistik tauge nichts, habe man Drosten wissen lassen, sagt dazu der Leiter des Gremiums, der Mikrobiloge Professor Herman Goosens von der Universität Antwerpen. Drosten schließe zu schnell auf Ergebnisse, der Wissenschaftler Drosten sei zum politischen Entscheidungsträger Drosten mutiert. So sei der virologische Teil der Studie zwar »vollkommen in Ordnung; aber die Statistik...«, so Goosens.
Seit Mitte März waren Schulen und Kitas flächendeckend geschlossen. Für Anfang Mai waren Lockerungen vorgesehen. Da kam Drosten mit seiner Studie, die behauptete, dass Kinder »genauso ansteckend sein könnten wie Erwachsene.« Auf diese Studie berief sich die Merkel-Regierung und blockierte durch entsprechende Gespräche mit den Landesregierungen einen Großteil der entsprechenden Lockerungsmaßnahmen. Das war, wie sich jetzt herausstellt, absolut falsch. Millionen von Kinder hätten bereits seit einem Monat wieder am Schulunterricht teilnehmen oder mit Gleichaltrigen in den Kitas spielen können.
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