Existenz der Rotmilane und Mäusebussarde von Windkraftanlagen bedroht
Existenz der Rotmilane und Mäusebussarde von Windkraftanlagen bedroht
Datum: 20.11.2018 - 11:08 Uhr
In Deutschland werden immer mehr Windkraftanlagen errichtet, um die propagierte Energiewende herbeizuführen. Wälder mit jahrhunderte alten Bäumen sollen gerodet werden (Reinhardswald), um die Utopie einer angeblichen sauberen Energiegewinnung zu unterfüttern. Weitgehend unberücksichtigt bei der Verbreitung dieser Ansätze blieb bisher die Auswirkung auf die Tierwelt. Doch die veröffentlichten Zahlen diverser Umweltverbände gerade auf den Bestand der Greifvögel, und hier vor allem beim Rotmilan und dem Mäusebussard, werfen ein Schlaglicht auf die Windenergie, die so gar nicht zu dem Bild der Umweltfreundlichkeit passen wollen.
Pro Jahr werden durch Windkraftanlagen alleine in Deutschland 12.000 Mäusebussarde, 1.500 Rotmilane (immerhin Vogel des Jahres 2000) und mehr als 240.000 Fledermäuse richtiggehend geschreddert. Vor allem der Bestand der Rotmilane ist durch diese Verlust bereits jetzt an der Grenze zur Populationsbeeinträchtigung angelangt. Das Landesamt für Umwelt in Brandenburg hatte im März dieses Jahres seine Analyse aus dem Jahr 2013 aufgrund der stetigen Zunahme der Windkraftanlagen aktualisiert und neue Lösungsansätze vorgeschlagen. Geschehen jedoch ist bisher aufgrund der starken Windkraftlobby vor allem seitens der Grünen nichts.
Auch das »Projekt Rotmilan« hat einige Lösungsansätze unterbreitet. So sollten in wichtigen Greifvogel- und Fledermauslebensräumen der Bau von Windenergieanlagen vermieden werden. Ganz besonders wichtig sei die Einhaltung von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Brutplätzen, die bei Rotmilannestern 1.500 Meter nicht unterschreiten sollte. Zudem sollten in einem Umkreis von 4.000 Metern zu den Nestern wichtige Nahrungsräume und Flugkorridore frei gehalten werden.
Die Windkraftlobby allerdings interessieren solche Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen nicht. Sie propagiert weiterhin die Errichtung ihrer Windturbinen um quasi jeden Preis.
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