Evakuierungsbusse um Aleppo von Islamisten angegriffen
Evakuierungsbusse um Aleppo von Islamisten angegriffen
Datum: 19.12.2016 - 09:04 Uhr
In einer Gemeinschaftsaktion der Hilfsorganisationen Rotes Kreuz und Roter Halbmond sollten zahlreiche Kranke und Verletzte aus zwei Schiitendörfern im Umland Aleppos in Sicherheit gebracht werden. Darauf verständigten sich Truppen der syrischen Regierung und Rebellengruppen. Diese Aktion sollte im Zusammenhang mit einer weiteren Evakuierung der Menschen aus den östlichen Stadtteilen Aleppos stehen. Terrorsoldaten der Gruppe Fatah-al Sham haben am Wochenende sechs dieser Busse angegriffen und zerstört.
Fast zeitgleich zu diesen von Islamisten durchgeführten Anschlägen gegen Hilfsdienste verurteilte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Vorgehen der syrischen und russischen Streitkräfte im Kampf um Aleppo. Insbesondere die Angriffe der russischen Luftwaffe standen im Fokus ihrer Kritik. Bezüglich des gezielten Angriffs gegen die Hilfsdienste jedoch hört man weder von der Obama-Regierung noch von Merkel und Co. ein einziges Wort.
Stattdessen zitiert man in deutschen »Qualitätsmedien« lieber Menschen aus Ost-Aleppo, die die jetzt geplanten Evakuierungen als Vertreibungen definieren (dürfen). Der »Spiegel« lässt einen angeblichen Universitätsprofessor mit namens Mohammed zu Wort kommen, der sich darüber beklagt, dass man ihn aus seiner Heimat geworfen habe.
Dass sein Heimatstadtteil bis vor wenigen Tagen noch fest im Griff des Terrornetzwerks Fatah-al Scham war und dort, wie in anderen okkupierten Regionen auch, ein menschenverachtendes Regime zu etablieren versucht hatte, hat für Mohammed offenbar keine Bedeutung mehr.
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