EU zahlt für den Wiederaufbau der Ukraine
EU zahlt für den Wiederaufbau der Ukraine
Datum: 16.09.2024 - 09:03 Uhr
Vance ist überzeugt von einer schnellen Friedensregelung in der Ukraine und beschreibt recht detailliert, wie er dies erreichen will. »Ich denke, es sieht so aus, dass Trump sich hinsetzt und den Russen, den Ukrainern und den Europäern sagt, dass sie jetzt herausfinden müssen, wie eine friedliche Lösung aussehen sollte«, sagt J.D. Vance.
Laut Vance wird die derzeitige Grenze zwischen den Ländern zu einer entmilitarisierten Zone. Dann muss die Grenze zur Ukraine verstärkt werden, damit Russland nicht erneut einmarschieren kann. »Die Ukraine behält ihre Souveränität. Russland erhält von der Ukraine eine Neutralitätsgarantie. Sie treten der NATO nicht bei«, sagt Vance und fährt fort: »Ich denke, am Ende würde es so aussehen. Und die Deutschen und andere Länder müssen einen Teil des Wiederaufbaus der Ukraine finanzieren. Ungefähr so wird die Vereinbarung meiner Meinung nach letztendlich aussehen.«
Das wäre eine konsequente Umsetzung der Leitlinie, an der sich Trump mit seiner Politik orientiert: America first. Keine Geldausgaben für aus seiner Sicht unproduktive Projekte für US-Bürger. Das gilt nicht nur für die Finanzierung von Kriegen, sondern eben auch für die Verwendung von US-Steuergeldern für den Wiederaufbau. Die Bürger der USA haben keinen Nutzen davon, also gibt es auch kein Steuergeld dafür.
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