EU vor Trump auf den Knien!
EU vor Trump auf den Knien!
Datum: 31.07.2025 - 10:40 Uhr
Dieses sieht hohe Zolleinnahmen und erhebliche Investitionsverpflichtungen vonseiten der EU für die USA vor.
Das Abkommen wurde am Sonntag zwischen Trump und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, abgeschlossen, und sieht einen Zoll von 15 Prozent auf die meisten EU-Exporte in die USA vor. Zudem eine Verpflichtung Brüssels über einen Zeitraum von drei Jahren 600 Milliarden US-Dollar in die US-Wirtschaft zu investieren und US-Energieträger im Wert von 750 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Besonders demütigend: Es wurden keine EU-Zölle auf amerikanische Waren erhoben.
Für Gorka, der Generaldirektor für Terrorismusbekämpfung im Nationalen Sicherheitsrat ist, stellt das Abkommen einen geopolitischen Sieg Washingtons dar: »Selbst ich, der ich den Präsidenten seit zehn Jahren kenne, kann kaum glauben, dass die gesamte EU vor „America First“ auf die Knie gefallen ist und gesagt hat: ‚Sie haben uns überzeugt, Präsident Trump, und wir werden den Zoll von 15 Prozent akzeptieren«, so Gorka gegenüber Newsmax am Montag.
Geopolitische Auswirkungen auf 100 Jahre: »Unterwerfung«
»Ehrlich gesagt… wenn sie nicht verstehen, dass Präsident Trump tektonische Veränderungen in der Geopolitik mit globalen Auswirkungen herbeiführt, die die Welt in den nächsten 50 bis 100 Jahren verändern werden, dann sind sie einfach dumm«, so Gorka weiter.
Das Abkommen wurde von einigen europäischen Partner heftig kritisiert. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán meinte dazu: »Donald Trump hat Ursula von der Leyen zum Frühstück gegessen.«
Der französische Premierminister François Bayrou nannte das Abkommen eine »Unterwerfung«. Marine Le Pen, eine prominente Oppositionsführerin der französischen Partei Rassemblement National, nannte es ein »politisches, wirtschaftliches und moralisches Versagen.G
Auch italienische Oppositionspolitiker verurteilten das Abkommen, obwohl Ministerpräsidentin Giorgia Meloni versuchte, es als positive Entwicklung darzustellen. Giuseppe Conte, Vorsitzender der Fünf-Sterne-Bewegung, sagte: »Es gibt einen Gewinner – US-Präsident Trump – und einen Verlierer: die EU.«
Naiv-dumm-dreiste Schönfärberei
Von der Leyen versuchte, das Abkommen zu verteidigen, indem sie sagte: »Es ist das Beste, was wir haben konnten« und wies darauf hin, dass der Kompromiss den von Trump angedrohten Zoll von 30 Prozent abwende. Naiv-opportunistisch gab sich der österreichische Bundeskanzler Stocker, indem er sogar von der Leyen dankte: »Die Zoll-Einigung … ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Stabilität und Planbarkeit im transatlantischen Handel.«
Und weiter: »Angesichts der schwierigen Umstände war eine Einigung wichtig und notwendig – nicht zuletzt für jene Branchen, die für den österreichischen Standort von strategischer Bedeutung sind.«
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