EU importiert so viel russisches Flüssiggas wie noch nie
EU importiert so viel russisches Flüssiggas wie noch nie
Datum: 19.08.2025 - 11:35 Uhr
Drei Jahre Sanktionen gegen Russland
Seit drei Jahren hat die EU Sanktionen gegen Russland verhängt. Vor allem die Energielieferungen nach Deutschland waren davon betroffen und ließen die Verbraucherpreise hierzulande in die Höhe schießen. Alles, damit sich der Bürger ethisch und moralisch überlegen fühlen sollte. Für eine angeblich »gute Sache« - die Sanktionierung des »bösen Putin« - muss der Bürger dann auch Opfer bringen; insbesondere finanzieller Art.
Andere EU-Länder scherten reihenweise aus
Doch die Berliner Ampel hatte ihre Wähler schon sehr schnell ins energiepolitische Abseits manövriert. Denn gleich reihenweise scherten andere EU-Länder aus den Sanktionen aus und sicherten sich weiterhin den Zugang zur billigen Energie aus Russland. Und das waren nicht etwa nur die obligatorischen »Quertreiber« wie Ungarn oder die Slowakei. Nein, ganz vorne in der Reihe der Profiteure waren der immer wieder gegen Russland und Putin hetzende Macron und auch die Belgier ließen sich ordentlich beliefern.
Auch heute noch ist Russland zweitgrößter Energieexporteur in die EU
Geändert hat sich im Grunde genommen wenig bis nicht. Außer natürlich, dass der deutsche Endverbraucher finanziell immer noch über den Tisch gezogen wird. Das zeigt ein aktueller Bericht der Tagesschau mit Zahlen aus 2024. Insgesamt wurden Energielieferungen im Wert von fast 16 Milliarden Euro von Russland in die EU exportiert, knapp 4,5 Milliarden Euro entfielen dabei auf die Lieferungen von Flüssiggas. Statt über Nordstream fließt nun das Gas über die Pipeline Turkstream. Und bereits jetzt gibt es Pläne zur Errichtung einer Pipeline »Turkstream 2«. So weit zum Thema Sanktionen...
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