Essener Heimbetreiber kassierte bis zu 9.500 Euro pro Monat pro Flüchtling

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Essener Heimbetreiber kassierte bis zu 9.500 Euro pro Monat pro Flüchtling
Datum: 03.02.2017 - 10:22 Uhr

Im September 2015 öffnete Merkel rechtswidrig im Alleingang wider deutscher Gesetze und internationaler Abkommen die Schleusen und ein »Flüchtlingsstrom« ungeahnten Ausmaßes strömte und strömt noch immer ungehindert ins Land. Schnell ward der Begriff der »notwendigen humanitären Hilfe« progagiert; ein Totschlagargument, mit der man seitens der Regierung jedwede Kritik an dieser Politik bereits im Keime ersticken wollte. 

Doch längst ist diese propagierte vorgebliche humanitäre Hilfe zu einem knallharten Geschäft mutiert, an dessen Auswüchsen Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen reichlichst verdienen. Der Begriff »Fluchtgewinnler« ist durchaus zutreffend (und wird vermutlich irgendwann auf dem Index der deutschen Sprachpolizei erscheinen). Auch sogenannte »karitative« Organisationen scheffeln reichlich Kohle.

Manche Unternehmen aber scheinen offensichtlich trotz großer bis größter Einnahmemöglichkeiten den Hals nicht voll genug kriegen zu können. Das in Essen ansässige Unternehmen »European Homecare«, so schreibt es die »Welt« mit Bezug auf Recherchen der »Bild«, hat in seinen diversen im Ruhrgebiet errichteten »Flüchtlingsheimen« bis zu 9.500 Euro pro Monat und »Flüchtling« den Städten und Gemeinden, und somit letztlich dem Steuerzahler, für Unterkunft und Unterbringung in Rechnung gestellt.

Diese »Luxusunterkunft«, zumindest könnte man bei der Höhe der Kosten von einer solchen ausgehen, besteht aus einer Leichtbauhalle mit Trennwänden. In den einzelnen Parzellen waren bis zu zwölf Betten aufgestellt, teilweise als Etagenbetten.

Nach Angaben der Sprecherin der Stadt Essen wurden im Jahr 2015 rund 130 Millionen Euro für »Flüchtlinge« ausgegeben. Die Veröffentlichung des Vertragsinhaltes zwischen der Stadt und dem Unternehmen verweigerte die Stadtverwaltung, wurde aber letztlich aufgrund eines Gerichtsentscheides zur Herausgabe verpflichtet. 

Im Essener Stadtrat, dem 80 Parlamentarier angehören, hat die SPD 31 Sitze, die CDU verfügt über 28 Sitze. Beide haben sich 2014 auf eine Zusammenarbeit für die bis 2020 laufende Wahlperiode verständigt.

Sven von Storch

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