Es ist unter uns!

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Es ist unter uns!
Datum: 14.09.2022 - 11:06 Uhr

Symptome zeigen sich. Mitunter. Kinder hüsteln. Müttern kratzt der Hals. Ein Freund berichtet von einer Körpertemperatur, die abends plötzlich auf 37,6°C emporschnellte, was einer Steigerung gegenüber dem langjährigen Mittel von nahezu 10% entspricht. Allgemeines Unwohlsein breitet sich aus. Und nun ist eingetreten was niemand hören wollte, obwohl der Gesundheitsminister eindringlich gewarnt hat. Er steigt. Der Indikator des Grauens. Die Inzidenz!

Doch was ist das? Es passiert….? Nichts! Kein Schwein unternimmt etwas. Hinter den offenen Fenstern der Testzentren des Vertrauens langweilen sich die Pauschalkräfte. Weder geimpfte noch ungeimpfte Todgeweihte scheinen wissen zu wollen, welchem verheerenden Subtyp es aktuell nun schon zum dritten oder vierten Mal gelungen ist, den konzertierten, von Ministerpräsidenten und ihren wissenden Schaftlern für uns beschlossenen Infektionsschutz mit eingebautem Grundrechtsverzicht zu umgehen.

Das von der Kanzlerin fürsorglich im Video demonstrierte Händewaschprocedere. Die vorm Edeka aufgestellten Desinfektionsspender. Die Kontaktsperren. Die rot aufleuchtende Regierungsapplikation, die eine eventuell stattgefunden habende Begegnung im Wald mit einem frisch Kontaminierten offenbart. Die akribischen Nachverfolgungen der heldenhaft kämpfenden Gesundheitsämter. („Ihre Tochter soll bitte mal ans Fenster kommen!“) Die Einsatzkommandos, die die Dank aufmerksamer Nachbarn gemeldeten Superspead-Kindergeburtstage auflösten. Die Holzgatter für Konzertbesucher. Die Leerplätze in den Kinosälen und Theatern. Der aus aller Welt herbeigeschaffte, erlösende Mund-Nasen-Schutz mit dem ergonomisch ausgefeilten Drückbügel. Das milliardenschwere injizierte MRNA-Bollwerk mit seinen späten Übergewinnen für die gentechnischen Seher in der Pharmaindustrie. Ja, sollte das alles umsonst gewesen sein?

Offensichtlich. Denn ich habe sie gesehen. Mit eigenen Augen. Die Virusträger. Sie isolieren sich nicht. Sie sind unterwegs. Auf öffentlichen Straßen. Sie scheinen gar keine Angst zu haben. Man muss etwas tun!

Sven von Storch

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