Erste Stellungnahmen zum islamistischen Terroranschlag in Berlin
Erste Stellungnahmen zum islamistischen Terroranschlag in Berlin
Datum: 20.12.2016 - 08:35 Uhr
Schon die ersten Meldungen über das, was sich gestern Abend gegen 20.00 Uhr am Berliner Breitscheidplatz ereignet hat, ließ keinen anderen Schluss zu, als dass es sich um einen gezielten Anschlag handelte. Nach Augenzeugenberichten wurde das 40-Tonnen schwere Gefährt gezielt und ungebremst in die Besucher des dortigen Weihnachtsmarktes gesteuert. Deutsche »Qualitätsmedien« und vor allem deutsche Politiker jedoch eiern rum und weigern sich beharrlich, die Fakten anzuerkennen - oder tauchen ganz ab, wie Merkel.
Die Nachrichtenredaktion von "heute" berichtet um kurz nach 20.00 Uhr von einem "Unfall mit einem Toten". Auch im heutigen Morgenmagazin kann man sich beim ZDF nur zu einem "mutmaßlichen Anschlag" durchringen.
Reporter und "Experten" vom rbb (Uli Zelle, "Rechtsextremismusexperte" Olaf Sundermeyer) sprechen von einem "furchtbaren Unglück" (Zelle) respektive einem "tragischen Ereignis" (Sundermeyer).
Rolf Stegner (SPD) hat nichts Eiligeres und Wichtigeres zu tun, als den Anschlag auf Twitter wie folgt zu kommentieren: »Absolute Sicherheit gibt es in einer freiheitlichen Demokratie niemals. Trotz allem Engagement unserer Sicherheitsbehörden.« Von Mitgefühl für die Opfer fehlt bei Stegner jede Spur.
Der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) bezeichnet den Anschlag als eine »furchtbare Situation«, während sein Innensenator Andreas Geisel (ebenfalls SPD) von einem »schrecklichen Vorfall« spricht. Selbst drei Stunden nach dem Anschlag weigerte sich Geisel, das Offensichtliche zu sehen. Kurz vor Mitternacht sprach er davon, dass »Tathergang kann Unfall oder Anschlag sein«.
Der Bundespräsident Joachim Gauck stellt fest, dass es sich »um einen schlimmen Abend für Berlin und Deutschland« handelt.
Und Merkel taucht, wieder einmal, komplett ab. Lediglich der Regierungssprecher Steffen Seibert »darf«, wie nach dem Terroranschlag in München, an Merkels statt ans Mikrophon treten und eine halbseidene Erklärung verlesen.
Ganz anders klingen da die Worte des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Noch am Montagabend erklärte er, dass »islamistische Terroristen hinter dieser Tat stecken«. Trump fügte hinzu: »Diese Terroristen und ihre regionalen und weltweiten Netzwerke müssen vom Angesicht der Erde ausgelöscht werden, eine Mission, die wir mit allen freiheitsliebenden Partnern ausführen werden.«
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