Erneut Brandanschlag auf Auto eines AfD-Politikers in Berlin
Erneut Brandanschlag auf Auto eines AfD-Politikers in Berlin
Datum: 14.08.2020 - 11:33 Uhr
Es ist Nacht in Berlin, es sind die frühen Stunden des gestrigen Donnerstagmorgen. Die Uhr zeigt 02.20 Uhr, eine Zeit, in der nur die Menschen wach sind, die arbeiten müssen - oder aber Arges im Schilde führen und im Schutze der Nacht ihre Verbrechen ausüben wollen. So wie in jener Nacht im Berliner Ortsteil Niederschönhausen. Dort wird ein Brandanschlag auf das Auto des stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Ronald Gläser, verübt. Anwohner bemerken die Flammen und alarmieren sofort die Feuerwehr. Die kann zwar einen Übergriff der Flammen auf andere in der Nähe parkende Fahrzeuge oder auf die umliegenden Häuser verhindern, Gläsers PKW aber wird völlig zerstört.
Im Umfeld von Gläsers geparkten Fahrzeugs ist viel Grün zu sehen, Bäume, Gras- und Wiesenflächen, Sträucher. Seit Tagen hat es in Berlin nicht mehr geregnet, die Gewächse sind trocken, überall wird davor gewarnt, dass es wegen dieser Trockenheit leicht zu Bränden kommen kann. Doch den mutmaßlich linksextremistischen feigen Brandlegern ist das völlig egal. Sie zündeln, um, wie es bei anderen Anschlägen dieser Art schon so oft hieß, »ein politisches Zeichen zu setzen.«
Jene Leute setzen kein politisches Zeichen. Sie sind feige Gestalten, die leichtfertig Leib und Leben auch unbeteiligter Dritter aufs Spiel setzen. Sei trauen sich das, denn sie wissen, dass sie im Berliner Senat jede Menge Fürsprecher haben, die dafür sorgen werden, dass sie - falls sie überhaupt jemals ermittelt werden - strafrechtlich nicht verfolgt werden.
Staatlich unterstützte Schläger- und Krawalltrupps, die auch Brandanschläge verüben, sind auf deutschem Boden keine Erfindung der Neuzeit.
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