England kehrt zurück zum Status der EWG
England kehrt zurück zum Status der EWG
Datum: 28.05.2025 - 10:00 Uhr
England ist ein Teil des Vereinigten Königreichs, das früher Mitglied der Europäischen Union (EU) war. Das Vereinigte Königreich, inklusive England, hat die EU im Jahr 2016 in einem Referendum verlassen, ein Prozess, der als Brexit bekannt ist. Der Austritt wurde 2020 vollzogen. Der Brexit hat viele Auswirkungen gehabt, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Nach dem Austritt hat England den Handel mit der EU erschwert, was zum Teil zu wirtschaftlichen Einbußen führte. Es gab auch Diskussionen darüber, wie die Zuwanderung geregelt wird und wie die Beziehungen zu den EU-Ländern gestaltet werden sollen.
England strebt nun an, eine Art Sonderstatus zu haben: Es möchte weiterhin enge wirtschaftliche Beziehungen zur EU pflegen, aber politisch unabhängig bleiben. Das bedeutet, dass England nicht mehr Teil der EU ist, aber trotzdem einen bevorzugten Handelspartner sein möchte, ohne alle EU-Regeln zu übernehmen. Viele Menschen in England sind auch heute noch der Meinung, dass der Brexit notwendig war, um die Kontrolle über Zuwanderung und Gesetze zurückzugewinnen. Andere sehen darin wirtschaftliche Nachteile und eine Rückkehr zu engeren Beziehungen mit der EU als sinnvoll an.
Besonders interessant ist der jetzige Umgang mit England, denn der hat eine besonders pikante Note. Das erreichte Verhältnis mit der EU entspricht in weiten Teilen dem, was die AfD als Reform für die EU fordert. Nämlich weitgehende Rückkehr zu einem Modell, wie es als EWG gut funktioniert hatte. Wirtschaftliche Zusammenarbeit ohne Aufgabe der nationalen Souveränitätsrechte. Wenn also England einfach dasselbe will und auch noch bekommt, was die AfD fordert, dann wird das begrüßt.
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