Elon Musk stoppt vorerst Parteigründungs-Pläne

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Elon Musk stoppt vorerst Parteigründungs-Pläne
Datum: 21.08.2025 - 11:26 Uhr

Widersprüchliche Berichte 

Das Wall Street Journal berichtete, der reichste Mann der Welt habe Vertrauten mitgeteilt, er befürchte, die Gründung einer neuen Partei würde seine Beziehung zu Vizepräsident JD Vance schädigen, der als Top-Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2028 gilt. »Nichts, was @WSJ sagt, sollte jemals als wahr angesehen werden«, postete Musk über Nacht auf seiner Social-Media-Plattform X als Antwort auf einen Nutzer, der sich auf die Berichterstattung des Wall Street Journals berief. Doch trotz Musks Reaktion in den sozialen Medien scheint er kaum konkrete Schritte zur Gründung einer neuen Partei unternommen zu haben.

Risiken unüberschaubar, Erfolg mehr als ungewiss

Selbst mit Musks Reichtum und Macht würde die Gründung einer neuen Partei politische Risiken für ihn und seine vielfältigen Unternehmen bergen, und der Erfolg wäre bestenfalls ungewiss. Obwohl Musk die Idee mit Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Andrew Yang und dem Tech-Gründer und Philosophen Curtis Yarvin diskutiert hat, hat er bei der Federal Elections Commission keine Unterlagen für eine neue Partei eingereicht. Stattdessen zeigen Unterlagen, dass Musk in den ersten Tagen von Musks Streit mit dem US-Präsidenten im Juni und wenige Tage vor der Bekanntgabe seiner eigenen Partei jeweils fünf Millionen US-Dollar für republikanische Zwecke spendete, nämlich für MAGA Inc., den Senate Leadership Fund und den Congressional Leadership Fund.

Musk hält sich mit politischen Kommentaren stark zurück

In den letzten Wochen hat Musk seine hohe Posting-Rate auf X beibehalten, die meisten seiner jüngsten Beiträge konzentrierten sich jedoch auf das Grok-System von xAI. Seine gelegentlichen politischen Posts waren im Vergleich zum Juli deutlich weniger konfrontativ. In einem aktuellen Beitrag scheint er sogar Trumps erneute Präsidentschaftskandidatur zu unterstützen, obwohl ihm dies verfassungsmäßig untersagt ist. Musk und Trump sprachen später kurz miteinander. Ein Vertreter von Musks politischem Aktionskomitee reagierte bisher nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Sven von Storch

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