Einstiger Steinewerfer mutiert zum Kriegstreiber
Einstiger Steinewerfer mutiert zum Kriegstreiber
Datum: 12.06.2025 - 12:21 Uhr
In den 1970ern war Fischer militant und linksextrem. Bereits 1967 kassierte er sechs Wochen Knast wegen Landfriedensbruch nach einer Anti-Vietnam-Demo. Als Kopf der sogenannten Frankfurter »Putzgruppe« prügelte er auf Polizisten ein. Stern zeigte 2001 Fotos von 1973: Fischer schlägt einen Polizisten nieder. »Ja, ich war militant. Wir warfen Steine«, gab er zu. Dass er auch Molotowcocktails geworfen habe, bestreitet er zwar, aber sein Ex-Kumpel Hans-Joachim Klein sagte, solche Aktionen seien stets »im Konsens« geplant gewesen.
Als Grünen-Politiker sprach Fischer 1983 von einer angeblichen »Friedensbewegung«. Er selbst verweigerte den Wehrdienst,, doch als Bundesaußenminister (1998–2005) trieb er Deutschland in den Kosovokrieg, den ersten ausländischen Bundeswehreinsatz seit 1945. Kritiker warfen ihm schon damals »imperialistische Außenpolitik« vor. Und genau jetzt fordert der Wehrdienstverweigerer und »Friedensbewegte« das Ende der Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland und mehr Aufrüstung für eine europäische Verteidigung. Der Mann, der Frieden mit weniger Waffen wollte, klingt wie ein NATO-Stratege.
Junge Deutsche wollen keinen Krieg
Fischers Plan ist realitätsfern. Eine Umfrage des Zentrums für Militärgeschichte (2023) zeigt: Nur 22 Prozent der 18- bis 29-Jährigen würden Deutschland verteidigen. YouGov (2024): Nur 14 Prozent gingen freiwillig zur Bundeswehr bei Wehrpflicht. Die Jugend misstraut Politikern wie Fischer, die Pazifismus predigen und dann Waffen fordern. Auf X spottet man: »Fischer prügelte Polizisten, jetzt will er uns gegen Putin schicken.
Karrierist in der Villa
Fischer lebt in einer noblen Berliner Villa, kassiert neben seiner Ministerpension auch hohe Honorare als Redner. Auch das wird auf X kommentiert: »Er will uns in den Krieg schicken, während er in Dahlem sitzt.« Sein Wandel ist Opportunismus. Er machte die Grünen zum Sprachrohr der Eliten. Wehrpflicht ist ein Schlag ins Gesicht der Jugend, die Frieden will. Deutschland braucht Diplomatie, nicht Panzer. Joseph Fischer war, ist und bleibt ein Karrierist, der mit der Macht schwimmt.
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