Einige NATO-Staaten wollen in der Ukraine in den Krieg ziehen
Einige NATO-Staaten wollen in der Ukraine in den Krieg ziehen
Datum: 22.04.2022 - 09:26 Uhr
Ausgrechnet aus der Türkei, vom dortigen Regime des Bosporus-Despoten Erdogan, kommen sowohl mahnende und warnende, gleichzeitig aber auch die Doppelzüngigkeit der NATO offenbarenden Worte hinsichtlich der Positionierung zum Krieg in der Ukraine. Erdogans Außenminister Mevlut Cavusoglu erklärte nach einem Treffen der NATO-Verbündeten am Mittwoch in einem Interview mit CNN Turk, dass »einige Nato-Staaten wollen, dass Russlands Krieg gegen die Ukraine in die Länge gezogen wird, um Russland zu schwächen.« Auf dieses Interview bezieht sich Al Aribya in seiner Berichterstattung.
»Es gibt Länder innerhalb der NATO, die wollen, dass der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird. Sie glauben, dass es Russland schwächen wird, wenn der Krieg weitergeht. Die Situation in der Ukraine kümmert sie nicht so sehr«, sagte Cavusoglu, ohne allerdings zu erwähnen, um welche Länder es sich dabei konkret handelt.
Die Türkei unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland und hat bei der Vermittlung zwischen den beiden Ländern geholfen. Die Türken zögerten jedoch, wie die westliche Welt, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, da sie die Beziehungen zu Moskau nicht gefährden wollten.
Dazu Cavusoglu: »Hier ist es wichtig, dass wir unsere diplomatischen Kontakte mit beiden Seiten fortsetzen. Hier ist die Türkei gefragt. Wir sind ein Land, dem beide Seiten vertrauen.« Die Türkei hat angeboten, ein Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auszurichten.
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