Einbruchsquote steigt, Aufklärungsquote fällt
Einbruchsquote steigt, Aufklärungsquote fällt
Datum: 25.10.2016 - 08:22 Uhr
Intention der Merkel-Regierung des Bürgerdialogs war, dass die Menschen die Möglichkeit bekommen sollten, der Bundesregierung ihre Ansichten über deren Lebensqualität mitteilen zu können. So steht es zumindest auf der Internetseite der Aktion Bürgerdialog »Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist«.
Obwohl der Umfragezeitraum deutlich vor der von Merkel zu verantwortenden rechtswidrigen Grenzöffnung am 04. September 2015 liegt, spricht die jetzt vorgelegte Auswertung eine deutliche Sprache. Insbesondere die hohe Zahl der Wohnungseinbrüche macht den Menschen große Sorgen. Im Jahr 2015 sind insgesamt 167.000 Fälle registriert worden, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um weitere zehn Prozent. Die Aufklärungsquote sank dagegen auf mickrige 27 Prozent ab.
Im Auswertungsbericht heißt es daher auch unmissverständlich: »Hier erwarten die Bürgerinnen und Bürger, dass alle staatlichen Ebenen aktiv werden und Maßnahmen ergreifen.« Da sich der Umfragezeitraum auf das erste Halbjahr 2015 beschränkt und die Zahlen bestimmter Straftaten seit dem Herbst 2015 Hochkonjunktur haben, ist davon auszugehen, dass die Ansichten der Bürger heute kaum besser sind als vor einem guten Jahr.
Insgesamt stieg die Zahl der in Deutschland registrierten Straftaten 2015 auf den Rekordwert von 6,33 Millionen Fälle, bedingt durch eine deutliche Zunahme im Bereich der Asyl- und Aufenthaltsdelikte. Darüber berichtete der »Tagesspiegel« am 22. Mai dieses Jahres. Der Wunsch nach einem sicheren und freien Leben dürfte bei den Bürgern des Landes vermutlich deutlich ausgeprägter sein als jemals zuvor.
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