Ein paar bedauerliche Einzelfälle aus dem September

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Ein paar bedauerliche Einzelfälle aus dem September
Datum: 22.09.2017 - 08:57 Uhr

In der letzten TV-Wahlsendung vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag versuchte die SPD-Vertreterin Manuela Schwesig, bekannt durch ihr Zitat, dass der Linksextremismus in Deutschland ein aufgebauschtes Problem sei, sich über eine Aussage von der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel lustig zu machen. Weidel würde jeden Morgen zwei Begriffe in eine Internetsuchmaschine eingeben, nämlich »Mann« und »Messer« und würde dann schauen, welche Ergebnisse dabei herauskommen. Dann würde sie, so Schwesig, einen angeblich nicht existierenden Zusammenhang konstruieren, der darauf schließen lasse, dass Straftaten, bei denen als Tatwaffe ein Messer zum Einsatz kommt, nur von Südländern, Migranten, Asylanten oder »Flüchtlingen« begangen werden.

Frau Schwesig hat ja mit ihrer Einschätzung zum Linksextremismus schon böse daneben gelegen. Auch bei ihrer jetzigen Aussage hat sie wieder mit beiden Händen in die nicht näher definierte Masse gegriffen; und zwar bis zum Ellenbogen. Denn gibt man diese Suchbegriffe ein, erscheinen de facto Meldungen über exakt jene Tätergruppen, die mit den bezeichneten Waffen durch die Gegend rennen. Die entsprechenden Polizeimeldungen und mehr und mehr auch regionale Zeitungen manifestieren die Aussagen.

Der Libyer Ayman S. (28) stach in Leipzig eine 56-jährige Frau nieder (Leipziger Volkszeitung). Er ist vermutlich geistig verwirrt, daher schuldunfähig und sitzt deshalb in der Psychatrie. Wie überraschend...

Ein 27-jähriger Syrer bedroht in Wismar erst die Mitbewohner in der Flüchtlingsunterkunft und anschließend die herbei gerufenen Sicherheitskräfte und die Polizisten (Polizeiinspektion Wismar).

Ein 28-jähriger Algerier sticht in Hamburg einen 37-jährigen Spanier nieder (Polizei Hamburg).

In Mannheim geht eine Türkenbande mit Messern und Schlagstöcken auf drei Deutsche los und verletzten einen jungen Mann lebensgefährlich (Polizei Mannheim). 

In Meißen attackierten sich ein Algerier, ein Marokkaner und ein Syrer gegenseitig mit Messern (Polizei Sachsen) und verletzten einander. 

Hätte sich Frau Schwesig für Fakten interessiert anstatt sich dem sinnentleerten AfD-Bashing hinzugeben, so wäre es ein leichtes für sie gewesen, diese Fälle exemplarisch aufzufinden. Aber Fakten sind bei den Vertretern der SPD verpönt. Ihr Spitzenkandidat traute sich ja nicht einmal in die Sendung und glänzte, wie auch die Spitzenkandidatin der CDU, durch Abwesenheit. 

Wer einen kleinen Überblick über solche oder ähnliche Straftaten wie oben erwähnt haben möchte, dem sei die Seite »unzensuriert.de« angeraten. Es wird zwar immer wieder versucht, die Sammlung der Polizeimeldungen durch Sperrungen solcher oder ähnlicher Seiten zu verhindern. Aber es finden sich immer wieder aufs Neue Menschen, die sich dieser Zensur widersetzen und die Meldungen publizieren.

Sven von Storch

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