Ehemaliger FBI-Direktor soll Morddrohungen gegen Trump ausgesprochen haben
Ehemaliger FBI-Direktor soll Morddrohungen gegen Trump ausgesprochen haben
Datum: 19.05.2025 - 09:44 Uhr
Das Weiße Haus nimmt den Vorfall sehr ernst und untersucht die Angelegenheit. »Dafür sollte er eingesperrt werden«, sagt Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard. Der Instagram-Beitrag bestand aus einem Foto von Muscheln, die im Muster »86 47« im Sand platziert waren, berichtet CNN. Diese Zahlenkombination wird als Aufruf verwendet, den 47. Präsidenten – Donald Trump – »loszuwerden«. Im amerikanischen Slang bedeutet »86« oft, jemanden oder etwas loszuwerden.
»James Comey ruft einfach so nebenbei zur Ermordung meines Vaters auf. So etwas feiern die linken Medien. Wahnsinn!!!« schreibt Donald Trump Jr. in einem Social-Media-Beitrag. Comey bestreitet, dass er sich auf Gewalt bezogen habe und behauptet, er habe nicht gewusst, dass die Zahlen als Drohung interpretiert werden könnten. »„Ich habe zuvor ein Bild von Muscheln gepostet, das ich bei einem Strandspaziergang gesehen hatte. Ich nahm an, es handele sich um eine politische Botschaft. Ich wusste nicht, dass manche Menschen diese Zahlen mit Gewalt assoziieren. Mir ist das nie in den Sinn gekommen, aber ich lehne Gewalt in jeglicher Form ab, deshalb habe ich den Beitrag gelöscht«, schreibt Comey in einem neuen Beitrag.
Trotzdem haben das Heimatschutzministerium und der Secret Service eine Untersuchung eingeleitet. »Der in Ungnade gefallene ehemalige FBI-Direktor James Comey hat gerade zur Ermordung von @POTUSTrump aufgerufen«, schrieb Innenministerin Kristi Noem auf X und fügte hinzu, dass die Behörden Maßnahmen ergreifen würden. Ein Sprecher des Secret Service bestätigt, dass man über den Sachverhalt informiert sei, sich aber nicht weiter zu den Ermittlungen äußern wolle. Auch der derzeitige FBI-Direktor Kash Patel hat sich in den Fall eingeschaltet und erklärt, er werde den Secret Service mit Ressourcen unterstützen.
Die ehemalige Kongressabgeordnete und derzeitige Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard geht in einem Interview mit Fox News sogar noch weiter. »Ich mache mir große Sorgen um sein [Trumps] Leben. Und James Comey sollte meiner Meinung nach dafür eingesperrt werden«, sagt Gabbard. James Comey leitete die Ermittlungen des FBI zu Hillary Clintons E-Mail-Server und zu mutmaßlichen Russland-Kontakten während Trumps erstem Präsidentschaftswahlkampf. Er wurde 2017 von Trump entlassen und ist seitdem ein erklärter Gegner des ehemaligen und aktuellen Präsidenten.
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